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  1. #1
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    HSV: Start in die zweite Trainingswoche

    Als viele Fans am Sonnabend den dritten WM-Platz der deutschen Mannschaft feierten, lagen die meisten HSV-Profis wohl schon lange im Bett. Denn Trainer Thomas Doll bat seine Profis am Sonntag bereits um 8 Uhr in der Früh zum Waldlauf. "Morgens sind alle ein bißchen frischer, und die Jungs laufen doch gerne", sagte Doll mit einem Augenzwinkern.


    Die erste Trainingswoche wurde genutzt, um hauptsächlich im athletischen Bereich zu trainieren, ab heute kommt der Grundlagenausdauerbereich dazu. Um für den Bundesligastart und die Qualifikation zur Champions League gerüstet zu sein, will sich Doll auch noch die ein oder andere Überraschung für den Trainingsalltag ausdenken. "Noch sind alle ein bißchen müde und kaputt, aber in gut vier Wochen werden wir topfit sein", verspricht der Coach. Anfang dieser Woche soll es schon mal ein paar Schnelligkeitstests geben. Dann wird auch wieder Thimothee Atouba zum Team stoßen. Der Kameruner bekam eine Woche Sonderurlaub. Die angeschlagenen René Klingbeil (Blase an der Hacke) und Nigel de Jong (Knie) werden vorerst dosiert trainieren.

    Wann der erhoffte Stürmerstar (Milan Baros?) eintrifft, ist dagegen noch ungewiß. Heute werden sich Doll und Manager Dietmar Beiersdorfer zusammensetzen, um das mit Spannung erwartete Urteil im italienischen Fußballskandal genaustens zu analysieren. Juventus Turin, AC Mailand, Lazio Rom und der AC Florenz droht ein Zwangsabstieg und damit der Ausverkauf ihres Personals. "Natürlich werden wir kaum um einen Trezeguet oder Ibrahimovic mitbieten können, aber wir verfolgen ganz genau, was in Italien und in Europa nach dem Urteil passieren wird", versichert Doll.


    Vorstandsfrau Katja Kraus war gestern in Berlin live beim WM-Endspiel dabei. Thomas Doll hat sich das Finale mit seiner italienischen Frau Roberta zu Hause angeguckt.

  2. #2
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    Mehdi will 'ne Führungsrolle
    Mehr Verantwortung übernehmen und neuen Vertrag

    SVEN TÖLLNER

    Er ist wieder da, wo er sich am wohlsten fühlt. Den unbefriedigenden WM-Verlauf (Aus als Gruppenletzter mit nur einem Punkt) in der Vorrunde hat Mehdi Mahdavikia im Heimat-Urlaub abgearbeitet - ab sofort gehts nur noch um den HSV. Der "Dribbelperser" steht vor seiner achten Saison in Hamburg, ist der mit Abstand dienstälteste Profi. Sein Vertrag läuft am Ende dieser Saison aus, aber seine Mission hat "Mehdi Methusalem" damit noch lange nicht erfüllt. "Ich will hierbleiben", sagt der 28-Jährige klipp und klar.

    Die nächste Vertragsverlängerung wird sein letzter großer Abschluss - eine Entscheidung mit Tragweite für die Zukunft also. "Hamburg ist meine zweite Heimat", sagt Mahdavikia und klopft sich dabei auf die Brust an die Stelle, wo sich während des Spiels die Raute befindet. In der kommenden Spielzeit will der Iraner Werbung in eigener Sache machen, auf dem Platz Leistung zeigen und außerhalb des Feldes eine Führungsposition verkörpern. "Die letzte Saison war sensationell - genauso muss es jetzt wieder laufen. Ich will dabei mithelfen, auch indem ich mich noch mehr um die jungen Spieler kümmere."

    Mahdavikia ist gestärkt aus den schwierigen Situationen (privat und sportlich), die er in der abgelaufenen Spielzeit überstehen musste, hervorgegangen. Er wirkt gereift. "Mehdi ist keiner, der singend durch die Arena läuft oder in der Kabine Tänze aufführt", sagt Thomas Doll, "aber auch für einen älteren Spieler ist es nicht zu spät, noch etwas mehr aus sich herauszukommen." Mahdavikia ist bereit, eine tragende Rolle im HSV-Konzept zu übernehmen. Mindestens noch eine Saison lang - wenns passt aber möglichst bis zum Ende seiner Karriere.

    (MOPO vom 14.07.2006 / SEITE 34)

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