TROCHE« GREIFT AN
Jetzt will er zu Jogi
Löw hat den HSV-Hammermann auf der Rechnung
Er konnte sogar noch ganz froh sein. "Andy Ottl musste um halb vier aufstehen und um 10 Uhr beim Bayern-Training sein", erzählt Piotr Trochowski. Auch "Troche" startete früh. Um 5.30 klingelte im Meppener Mannschaftshotel der U 21 sein Wecker. Mit dem Bus nach Bremen, von dort mit der Bahn nach Hamburg. Dort kam er gegen 11 Uhr an - müde, aber glücklich. Denn mit seiner guten Leistung gegen Holland hatte er Nationalcoach Jogi Löw ein weiteres Argument geliefert, ihn bald in den A-Kader zu berufen.
"Es wäre ja schlimm, wenn es nicht mein Ziel wäre, in die A-Nationalmannschaft berufen zu werden", sagt der 22-Jährige. Löw hatte schon mehrfach betont, dass Trochowski zu den jungen Spielern gehört, die an der Schwelle zum Kreis der Auserwählten stehen. Der Hammermann mit dem Dynamit in beiden Füßen weiß, was er zu tun hat. "Der Weg ist, dass ich im Verein meine Leistung bringe, beim HSV Stammspieler bin." Gegen Bielefeld kam er von der Bank, in Cottbus will er in die Startelf. Trochowski: "Ich denke, ich habe ein paar Akzente gesetzt. Aber der Trainer entscheidet." Doll fordert von seinem zurückhaltenden Mittelfeld-Diamanten mehr Initiative im Teamgefüge. Er soll Verantwortung übernehmen. Trochowski: "Das kann ich bei der U 21 üben - da gehöre ich jetzt zu den Routiniers."
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Hybrid-Darstellung
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16.08.2006, 20:04 #1Erfahrenes Mitglied Gamepad-Junkie
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18.08.2006, 21:05 #2aka PlusPlus 2k8 Gamepad-Junkie
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NEIN!!! was ist denn los!?
DSF hat gerade berichtet das Khalid Bouhlarouz zum FC Chelsea wechseln wird!
Leider wird keine Ablöse genannt, aber im 2stelligen Bereich vermutet.
Daraus schließe ich , dass die Abwehr zur Hälfte gesprengt ist!
Frag mich wen Chelsea eigentlich nicht kauft? Die können schon Chelsea2 aufmachen, und sind mit beiden Teams erstklassig!
Hab gerade erstmal aufn Kalender geguckt ob heute son Verarschtag wie der 1. April is!
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18.08.2006, 23:11 #3Erfahrenes Mitglied Gamepad-Junkie
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Liebe Leute, 18 Millionen € für einen Innenverteidiger sind wirklich sehr viel Geld. Wenn jetzt für 3-6 Mio € ein neuer IV mit guter mit Perspektive verpflichtet wird, ist doch alles tutti. Billig kaufen, teuer verkaufen, lautet unser Motto.
Kein Innenverteidiger der Welt ist 18 Millionen wert ist. Und Unersetzbar ist Boulahrouz auch nicht. Von daher gratuliere ich dem Management und auch Boulahrouz und vielleicht auch Chelsea.
2004 für 1,8 Mio € gekauft, 2006 für 18,00 € verkauft
Super, El Grande
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18.08.2006, 23:15 #4aka PlusPlus 2k8 Gamepad-Junkie
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18,00€??^^...nicht schlecht! ne spaß
is 18 mio denn offiziell?
wenn ja, ist absolut nichts an nem Verkauf auszusetzen, weil das im Maximum 3-4 gute Spieler wären, also denke ich, dass Boula den Weg für Minimum 2 Spieler geebnet hat, was vorher ja nurnoch bedingt realisierbar war
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18.08.2006, 23:30 #5Erfahrenes Mitglied Gamepad-Junkie
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Der HSV hat momentan fast 26 Mio. € für Neuverpflichtungen zur Verfügung.
Ich warte jetzt einfach mal ein paar tage ab.
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19.08.2006, 17:31 #6Erfahrenes Mitglied Gamepad-Junkie
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Also ich bin vom HSV ziemlich enttäuscht!! Jetzt steht noch ein Absteiger auf meiner Liste.... gegen Cottbus 2-2 das war alles andere als gut.... naja bei der schlechten Personalpolitik kein Wunder nie wieder werde ich mir so ein Spiel angucken........
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19.08.2006, 18:04 #7Erfahrenes Mitglied Gamepad-Junkie
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Cottbus erkämpft einen Punkt gegen den HSV
Nach einer langen Anlaufzeit kam erst kurz vor der Pause Schwung in das Spiel. Nach dem Führungstreffer des HSV zog Cottbus das Tempo an und ging Mitte der zweiten Hälfte sogar in Führung. Doch der HSV kam noch einmal zurück und rettete einen Punkt in Cottbus.
Nach dem unglücklichen 0:2 in Mönchengladbach stellte Energie-Coach Petrik Sander sein Team zur Heimpremiere auf drei Positionen um. Für Szelesi, Sidney und den Gelb-Rot-gesperrten Aidoo begannen der zuletzt gesperrte da Silva, Mitreski und Ziebig. Beim 1:1 gegen Bielefeld stotterte der HSV-Motor noch ein wenig. Trainer Thomas Doll versuchte mit Trochowski und Klingbeil für die verletzten Kompany und Atouba eine offensivere Ausrichtung im Team. Dafür rückte Demel in die Abwehr. Gesprächsstoff lieferte natürlich der angedachte Verkauf von Boulahrouz an Chelsea.
Beide Mannschaften begannen die Partie sehr verhalten und vorsichtig. Während die Abwehrreihen gut standen und energisch zu Werke gingen, schienen die Offensiv-Künstler auf beiden Seiten nicht richtig ins Spiel zu kommen.
Zu einem ersten Aufreger kam es erst in der 13. Minute, als Mahdavikia den Ball im Mittelfeld an Munteanu verlor. Der nahm das Leder auf und flankte von links auf den freien Shao am zweiten Pfosten. Der Chinese drückte den Ball zwar über die Torlinie, wurde aber zu recht wegen Abseits zurückgepfiffen.
Erst nach 20 Minuten meldete sich der HSV in der Offensive an, doch Cottbus' Keeper Piplica konnte einen gefährlich angeschnittenen van der Vaart-Freistoß sicher von der Linie fausten.
Doch auch diese beiden Chancen waren kein Weckruf für beide Teams. Das Spiel plätscherte ereignislos vor sich hin, ehe zwei Standard-Situationen die Zuschauer von den Sitzen holten. Zunächst köpfte Shao eine Ecke von Munteanu auf das HSV-Tor, wo Jarolim für seinen bereits geschlagenen Keeper klären konnte (31.) Fast das gleiche Bild in der 37. Minute auf der Gegenseite. Dort schlug Küntzel einen Kopfball von Reinhardt nach van der Vaart-Ecke von der Linie.
Eher überraschend fiel die Führung für den HSV in der 39. Minute. Der bis dahin blasse Sanogo zog aus 20 Metern ab und ließ Piplica im Cottbuser Tor mit einem platzierten Schuss in den rechten Torwinkel keine Chance.
Cottbus versuchte noch vor der Pause zu antworten, doch ein Flachschuss von Küntzel strich nur knapp am Hamburger Tor vorbei (42.), so dass der HSV mit der Führung in die Pause gehen konnte.
Petrik Sander brachte nach der Pause auf Cottbuser Seite Gunkel für Shao um mehr Druck auf die HSV-Abwehr auszuüben. Der Schachzug sollte sich schnell auszahlen. Cottbus erspielte sich ein immer größeres Übergewicht.
Fast zwangsläufig kamen die Lausitzer zum Ausgleich. Gunkel brachte in der 54. Minute eine Ecke vor das Hamburger Tor. Zunächst versuchte es da Silva per Kopf, wurde aber geblockt. Kukielka kam an den Abpraller und schoss sofort. Jarolim klärte auf der Torlinie mit der Hand und Schiedsrichter Perl entschied nach eingehender Beratung mit seinen Assistenten auf Strafstoß, aber nicht auf eine Rote Karte für Jarolim. Muntenanu verwandelte den Elfmeter humorlos in die rechte Ecke. Für Kirschstein im HSV-Tor gab es nichts zu halten.
Energie setzte nach und wurde in der 69. Minute beloht. Gunkel setzte auf der rechten Strafraumseite Radu ein. Der tanzte noch Reinhardt aus und überwand den bereits am Boden liegenden Kirschstein aus spitzem Winkel zum Führungstreffer.
Der HSV zeigte sich jedoch keineswegs geschockt, sondern antwortete sofort mit wütenden Angriffen. Cottbus' Keeper Piplica musste gegen einen Fernschuss von van der Vaart alles riskieren, konnte den Ball jedoch zur Ecke lenken. Diesen Eckball unterlief der Torwart jedoch, so dass de Jong am zweiten Pfosten wenig Mühe hatte, den Ball ins leere Cottbuser Tor zu bugsieren (72.).
Danach begann eine hektische Schlussphase, deren Höhepunkt in der 81. Minute erreicht war. Nach einem Rempler von da Silva gegen Sanogo kam es in der Cottbuser Hälfte zu einer echten Rudel-Bildung, in deren Folge Demel mit der Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Daraufhin zog sich der HSV weiter zurück, gestattete den Cottbusern keine große Torchance mehr und brachte wenigstens den einen Punkt unter Dach und Fach.
Aufsteiger Cottbus ist mit dem Punktgewinn endgültig wieder in der Bundesliga angekommen, wenngleich das Unentschieden zu Hause zu wenig ist, wenn man sich den Klassenerhalt vor allem in den Heimspielen sichern will. Der HSV kann auch im zweiten Spiel der neuen Saison nicht an die guten Vostellungen der Vorsaison anknüpfen und muss sich auch im zweiten Spiel mit einem Punkt begnügen. Wenigstens können sich die Hamburger an diesem Wochenende über viele Millionen Euro aus dem Verkauf von Boulahrouz freuen.



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