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Da ist es endlich - das neue Far Cry. Mit einem weiteren ikonischen Tyrannen und jeder Menge neuer Möglichkeiten will der neue Open World-Shooter überzeugen. Wir schnallen uns den Raketenrucksack auf den Rücken und lassen die Hölle auf die Gegner für euch herabregnen. Achso, und natürlich testen wir für euch auch, was Ubisofts neuer Actiontitel taugt.

Die Ubisoft-Formel in neuen Gewand

Man nehme einen Diktator, eine in sich geschlossene Welt und jede Menge Toys, um als Protagonist möglichst großen Schaden anzurichten. Damit hätte man auch schon die Formel für das nächste Just Cause. Ups. Ich meine natürlich Far Cry.

Die beiden Reihen werden sich allerdings immer ähnlicher. Ob man das jetzt gut findet oder nicht, hängt vor allem vom persönlichen Geschmack ab. Doch fangen wir mal von vorne an.

Die ganze Action spielt sich auf Yara ab. Eine fiktive tropische Insel, die knallhart von dem Diktator Aton Castillo regiert wird. Er will seinem Inselstaat zu weiterem Ruhm verhelfen und führt die Inselbewohner dadurch in seine private Hölle. Seinen Sohn will er soweit vorbereiten, damit dieser Castillos blutige Herrschaft fortführen kann. Doch sind wirklich alle verloren? Natürlich nicht. Dort gibt es diesen Helden oder je nach Spielweise diese Heldin, um sich dem Tyrannen und seinem harten Regime entgegenzustellen. Der Spieler schlüpft daher in die Rolle von Dani, um die Revolution zu führen.

Doch zunächst muss Dani in diese verantwortungsvolle Position hineinwachsen. Gerade mit dem Leben davongekommen, findet sie die Revolte und diese weiß Danis schlagkräftige Talente für sich zu nutzen. Nach dem Tutorialbereich erhält man die Option, sich der Revolution anzuschließen. Entscheidet man sich dagegen, dann... das findet ihr besser selbst heraus.

Man sieht also trotz des blutigen Geschehens nimmt sich der Titel selbst nicht wirklich ernst. Das sieht man dann vor allem am Gameplay.

Mach mir die Rakete

Schon sehr früh im Spiel erhält man den sogen. Supremo. Das ist ein Raketenrucksack, der massig Schaden anrichten kann. Jagd euch gerade ein Heli mit der Mini-Gun? Kein Problem: Supremo abfeuern und der Heli ist Geschichte. Allerdings hat der Supremo einen Cooldown von 2-3 Minuten. Das ist auch gut so, denn damit ist man schon sehr mächtig unterwegs.

Dieses Gadget lässt sich auf vielfache Weise nutzen und upgraden. Man sammelt dafür in den zu erobernden Festungen verbrauchtes Uran und kann damit entweder den Raketensupremo oder einen komplett anderen kaufen und ausrüsten. Wie wäre es beispielsweise mit einem EMP-Supremo oder einem Giftrucksack?

Meiner persönlichen Meinung nach ist das Ding zu mächtig, aber es macht schon einen Höllenspaß, die virtuellen Feinde ins Nirvana damit zu sprengen.

Ansonsten gibt es auch wieder jede Menge Waffen und Upgrades, die man im Laufe des Spiels dafür freischalten kann. Das ist ein ziemlich cooles Feature, da man so die Waffe seinem individuellen Spielstil anpassen kann. Das geht von der Art des Visiers bis hin zu der Munitionsart. Alleine beim Bogen liegen hier lautlose Pfeile, Sprengpfeile oder auch Giftpfeile vor. Da macht es natürlich Spaß, an den vielen Werkbänken rumzuschrauben und neue Möglichkeiten auszuprobieren.

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Fazit

Wer Far Cry will, wird hier Far Cry bekommen. Das bedeutet: Man erhält wieder eine Gazillion Waffen, Upgrades und viele amüsante Aktivitäten. Die Sandbox bietet allerhand, um sich auszutoben. Darunter befinden sich wieder die Schatzsuche, das Fischen und neuerdings sogar Hahnenkämpfe.

Allerdings sollte man trotz des ernsten Hintergrunds kein zu seriöses Far Cry erwarten. Man kann hier eher in Richtung Just Cause denken. Also viel Action und massig Gadgets, massig Möglichkeiten, um die verschiedenen Situationen zu lösen, die einem das Spiel vor die Flinte setzt.

Die Revolution gegen den Tyrannen Anton Castillo will allerdings zunächst einmal aufgebaut werden. Das bedeutet, dass man wie zuvor Camps erobern und ausbauen muss, um bestimmte Zonen auf der Map freizuschalten.

Mit dem Raketenrucksack im Gepäck gestaltet sich diese Revolution nicht schwer aber sehr spaßig. Wer also Bock auf kurzweilige Action in einer großen Open World hat, der sollte hier zugreifen.


Bewertung

Pro

  • Viele Nebenaktivitäten
  • Umfassende Upgrademöglichkeiten der Waffen
  • Der Protagonist hat eine eigene Stimme
  • Jede Menge Erkundgsmöglichkeiten
  • Spannende Kampagne

Contra

  • Levelabhängige Zonen verhindern freie Progression
  • Teilweise zu einfach

Grafik 8 von 10
8/10
Sound 8 von 10
8/10
Spielspaß 8 von 10
8/10
Gameplay: Erkundung 9 von 10
9/10
Spielumfang 8 von 10
8/10
Story / Kampagne 8 von 10
8/10
XBU-Silver-Award
8

2 Kommentare

XBU ringdrossel Fr, 15.10.2021, 08:55 Uhr

Das stimmt. Der Fun-Faktor steht bei dem Game echt im Vordergrund

XC ShadowClaw Do, 14.10.2021, 14:46 Uhr

ich finde es auch genial! Ich mach die Konsole nach Feierabend für 1-2 Stunden an und stelle fest es ist 0:30 Uhr ich finde das Spiel mega. Ja leicht aber es macht saumäßig viel Spaß