So Leute, wende ich mich mal an die Profis
Ich suche eine gute Spiegelreflexkamera. Sollte so um die 500€ kosten. Hat wer nen Geheimhtipp?PS Kann auch billiger sein, Hobbymässig halt
BZW eine gute Freundin sagt, das es oft nicht auf die Kamera ankommt sondern das auch ein gutes Objectiv wichtig ist. Sollte stimmen richtig?
Ergebnis 1 bis 10 von 2012
Hybrid-Darstellung
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23.05.2012, 20:09 #1aka XBU Ch4iiNsaW Profi Gamer
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Geändert von XBU Bautze (23.05.2012 um 20:27 Uhr)
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23.05.2012, 21:08 #2Erfahrenes Mitglied Profi Gamer
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Naja, als erstes kommt der Fotografierende. "Tenzeronine" z.B. hat das Auge und die Ideen für super Fotos und ist daher schon um einiges voraus.
Dann kommt das Objektiv. Die beste Cam bringt dir nichts, wenn du n kack Objketiv hast. Genauso wenn du n Ferrari mit dem Daciamotor hast
.
Die Cam ist zwar auch wichtig, aber macht nicht mehr viel aus. Nikon ist schon die Königsklasse, knapp gefolgt von Canon. Da solltest du aber eher auf die Eigenschaften achten, die dir persönlich wichtig sind. Großees Display? Muss das Display schwenkbar sein? Soll die Cam eher klein und handlich sein und dafür weniger können, oder darf sie etwas größer sein?
Ich habe ne Canon EOS 60D und bin vollends zufrieden damit. Ich würde ein schwenkbares Display nie mehr missen wollen. Es ist einfach sooo genial. Man braucht sich nicht verkrüppeln oder auf den Boden legen, wenn an bestimmte Perspektiven schießen will.
Die Canon EOS 600D ist der "kleinere" Bruder von meiner und etwas kleiner und handlicher. Ich würde jetzt auch die 600er bevorzugen, wegen der Größe. Die liegt zwar etwas über deinem Budget, aber wenn du wirklich richtig Fotografieren willst, solltest du gleich bisschen mehr ausgeben.
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23.05.2012, 21:18 #3aka XBU Ch4iiNsaW Profi Gamer
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Schnelle Handhabung - Sage einfach mal "JA" zum schwenkbaren Display - "Robust" sollte sie sein, bin gerne unterwegs - Sollte "stativfreundlich" sein.
Möchte später gerne mal für nen Wochenende mal wo hin und Häuser, Bläumkes, Marcomotive und einfach so die Umgebung fotografieren. Mein zuküntiger Boss hatte eine Kamera beim Grillen dabei da konnte er locker 5 Bilder via Knipser (Auch gern gesehen) hintereinander machen. Bei meiner jetzigen für gut 150 kann ich eins machen und es muss erstmal schön ne weile laden.
Klein, handlich, gutes Zubehör und recht robust. Und son Bildstabilisator (Wenn es eine SRL Kamera überhaupt brauch - Bin halt noch nen Amateur
)
UND 500€ ist dann schon das höchste der Gefühle
UND2 ich möchte eine Kamera mit möglichst wenig "Aufwand". Ne Freundin fotografiert ebendfalls sehr gerne und hat ne Kamera, bei der man bei jedem Kram das Objectiv auswechseln muss. Oder muss man dass in der Preisklasse schon immer machen?^^
UND3 woran sehe ich, wie die Qualität ist? Ist eine billige SLR Kamera schlechter als eine sehr gute Digitalkamera? - Habe hier grad eine sehr kleine Digicam von Nikon für gute 200€. Sieht eig. nciht schlecht aus. Wüsst nur gern, woran ich die alle vergleichen kann.Geändert von XBU Bautze (23.05.2012 um 21:29 Uhr)
XBU BautzeGears Fanatiker
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23.05.2012, 21:55 #4Erfahrenes Mitglied Profi Gamer
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Bin jetzt auch kein Profi, aber einige Tipps kann ich schon geben^^.
Die ganzen Sachen, was du genannt hast, kann man alle eigentlich nur über bestimmte Objektive verwirklichen. Bis auf das schwenkbare Display natürlich
.
Bildstabilisator ist sehr von nützen, wenn man mehr aus der "Hüfte", also ohne Stativ, fotografiert. Das ist allerdings Objektivabhängig. Es bringt auch neben Vorteilen genauso Nachteile.
Robust sind eigentlich alle gleich in einer bestimmten Preisklasse.
Für richtige Makroaufnahmen braucht man natürlich ein Makroobjektiv, welches ca. allein so viel wie ne Cam kostet, oder aber, man kauft Makro-Linsen für bestimmte Objektive. Die lassen aber die Qualität der Fotos sehr leiden.
Serienfotos kann eigentlich jede denk ich. Ist kein großes Ding.
Mit dem Objektiv wechseln ist so ne Sache. Entweder, man will Flexibel sein und kauft eins mit einer flexiblen Brennweite und büßt etwas an der Schärfe ein, oder man kauft das genaue Gegenteil...eins mit Festbrennweite und hat ne satte Schärfe. Ich zähle eher, auch aus Kostengründen, auf eine flexible Brennweite und habe mir eins mit einer Brennweite von 18-135mm gekauft. Da muss man nicht wirklich wechseln, weil man einfach von nah bis fern fotografieren kann. Aber da kann man jetzt wirklich weit ausholen.
Vergleichen finde ich schwer. Man muss eben Prioritäten setzen. Was will ich, was brauche ich? Ich hab jetz auch nicht alle Cams angekuckt, daher kann ich dir da nicht wirklich weiterhelfen. Da müsstest du evtl. ein paar Tests lesen.
Aufwendig kann man alle Cams bedienen, aber auch jede hat ne Automatikfunktion. Es ist also jedem seine Sache! Die Cam von meiner Frau z.B. ist ne normale Digi von Kodak. Mit viel Spielereien kann man auch da viel einstellen und einigermaßen "gute" Fotos machen.
Aber wie du merkst, macht ein Objetkiv so ziemlich alles aus. Mit 500€ kommst du für eine anständige DSLR mit gutem Objektiv nicht wirklich aus. Ein einigermaßen anständiges Objektiv kostet schon mindestens die Hälfte.
Verwechsel aber nicht eine Digicam mit einer DSLR, das ist nämlich ein großer Unterschied.
Edit: Ach ja, n schwenkbares Display hat glaube ich nur die 600er un die 60er.Geändert von Black Jack (23.05.2012 um 21:59 Uhr)
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24.05.2012, 09:34 #5aka L0k1 GER Daddel König
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So, bin ich auch mal wach und gebe meinen Senf dazu ab:

Allererst: Danke BlackJack für das Kompliment für das "Auge" - ich mach aber auch viiiiiieeeeeel Schrott
Stelle nur das, wovon ich überzeugt bin online. 
Jap, schwenkbares Display hat (bei Canon) nur die 600D und die 60D. (Ich nutze es eher selten... Sucher FTW!)
Die Aussage "Nikon ist die Königsklasse, kurz danach kommt Canon" ist Quark
- Jede Marke hat ihre Vor- & Nachteile, die sich gegenseitig nicht viel nehmen und von daher ist die Entscheidung ob Nikon oder Canon eben einfach Geschmackssache. Mir persönlich gefällt Optik & Haptik bei Canon besser, von daher schieß ich mein Fotos mit meiner Canon(e) 
Für deinen Preisbereich und zum hobby-mäßigen Anfangen kann ich dir eigentlich die Canon EOS 1100D mit Kit-Objektiv empfehlen.
Kit-Objektiv heißt hier, die Kamera kommt im Set mit einem 18-55mm Objektiv (inkl. IS, also Bildstabilisator - wobei ich den seeeeehr selten nutze - kommt mit der Zeit, wenn man weiß, was man wie einstellen muss - vorrausgesetzt man hat genug Licht - dazu später nochmal was).
Kostenpunkt ist hier aktuell bei amazon 408,17€.
Diese Kamera hatte ich am Anfang auch, meine Frau hat sie auch. Ich hab nur zwischenzeitlich auf eine 600D umgestellt (nicht abschrecken lassen, die 1100D ist für den Preis top und reicht für den Anfang laaaange aus - ich brauchte bloss eine schnellere Serienbildfunktion, weil ich auch Sportfotos mit Reihenbildern mache [ein Beispiel dafür häng ich am Ende mal an] ). Die 1100D kann im übrigen in JPEG 3 Bilder pro Sekunde für eine Dauer von 830 Bildern knipsen (wenn der Platz auf der Karte reicht
).
Wie Black Jack es aber auch schon sagte: Der Body (das Kameragehäuse) ist technisch gesehen, eigentlich eher Nebensache - das Glas was vorne dran hängt, hat da schon einen höheren Stellenwert. Man sagt auch "Den Body tauscht man alle paar Jahre, gutes Glas bleibt ein Leben lang".
Wenn du dir da aber mal die Preise anschaust, wirst du schnell feststellen, dass Fotografieren sackteuer ist - die (richtig) guten Objektive kosten mehrere Hundert bis mehrere Tausend Euro.
Aber keine Sorge - selbst mit dem Kit-Objektiv kann man schon um Längen bessere Bilder machen, als mit einer Point-And-Shoot Knipse - setzt aber wie alles im Leben ein bissl Verständnis vorraus.
Ich fotografiere auch erst seit diesem Jahr mit einer DSLR, aber ich hab mir auch schon sehr viel Wissen angelesen und das ist furchtbar wichtig, um die ganzen Möglichkeiten überhaupt zu verstehen und nutzen zu können.
Ähm, ja, was fällt mir auf die Schnelle noch ein...
Ja hier, eine SEHR interessante Liste:
Ein richtig gutes Foto besteht heutzutage aus folgenden Komponenten:
10% Kamera & Objektiv
60% Bildaufbau & Motiv
30% Nachbearbeitung
Du siehst, wie "unwichtig" das technische Equipment ist. Ein guter Fotograf kann selbst mit einer Aldi-Kamera ordentliche Bilder machen.
Sicherlich sind die 30% Nachbearbeitung drastisch, aber wenn man erstmal die Möglichkeiten der digitalen Nachbearbeitung verstanden hat (ich sage da z.B. nur mal RAW-Dateien!!!), möchte man nicht mehr ohne.
Aber was eben auch äußerst wichtig ist, sind die 60% Bildaufbau & Motiv.
Darunter fällt so ziemlich alles Kreative (Was, Wo, Wie, Warum) UND ganz wichtig das Licht.
Licht ist das wichtigste Werkzeug des Fotografen - Ausleuchtung von Objekten kann je nach Lichtposition, -farbe und -helligkeit ein Bild komplett von Schrott in Pro-Shot oder umgekehrt verwandeln.
Vorrangig zu beachten ist dabei auch erstmal, dass überhaupt genug Licht durch's Objektiv auf den Sensor trifft - sonst gibt's nur eine schwarze Datei
So, das war's erstmal, bin grad erst aufgestanden und noch etwas verstrahlt im Kopf
Wenn du noch Fragen hast, dann formulier sie mal aus - dann fällts mir leichter zu antworten 
So,hier zum Abschluss mal ein zusammengesetztes Reihenbild aus dem Sportbereich:

Dirt Jump Crash Sequence von TenZeroNine auf FlickrGeändert von XBU TenZeroNine (24.05.2012 um 19:32 Uhr)
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24.05.2012, 12:06 #6Erfahrenes Mitglied Profi Gamer
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Danke für die Erweiterung. Man merkt schon krass, dass du dich viiieeel mehr damit beschäftigst wie ich. Ich bin zu Faul um mir alles anzulesen bzw. sind mir andere Dinge noch wichtiger. Hab ja extra mal n Buch gekauft, aber nicht mal engefangen zu lesen^^. Bin eher der "Learning-by-Doing"-Typ, aber das ist bei DSLR Cams ein längeres "Doing"
.
Dass Nikon und Canon sich nicht viel geben, weiss ich, aber Nikon ist doch immer noch die erste Wahl bei Paparazzos z.B.! Wobei der Fotograf bei uns im Ort (der beste den ich kenne) auch auf Canon setzt.
Ich hab mir die EOS 60D eigentlich nur gekauft, weil sie im Angebot war. Jetzt würde ich auch eher auf die 600er zurückgreifen. Die 1100er reicht normal vollkommen aus, aber da fehlt mir eben das schwenkbare Display. Bei dem Foto mit dem Tunnel z.B. konnte ich so ganz schnell Display ausklappen, Cam ganz nah an den Boden halten und abdrücken. Musste ziemlich schnell gehen, weil die Gruppe nicht gewartet hat und man sich da drin schnell verlaufen konnte...da wollte ich den Anschluss eher nich verlieren
.
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24.05.2012, 14:54 #7aka XBU Ch4iiNsaW Profi Gamer
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Hm, das stimmt meiner Erfahrung nicht. Die Kamera macht schon einiges aus, wenn nciht die Hälfte. Es ist ja so, machst nen scheiß Bild mit einer schlechten Kamera und kannst es mit Photoshop bearbeiten. Für Profis kein Problem. Und wenn du ne gute Kamera hast und nen super Bild machst brauchst du nichts bearbeiten weil es einfach schon schön ist.10% Kamera & Objektiv
30% Bildaufbau & Motiv
60% Nachbearbeitung
Aber bei meiner Cam ist es so. Ich drück drauf und nur jedes 2te Bild ist nicht verwackelt. Es ist einfach nur schlimm. Ich mir einfach mehr erwartet und deswegen will ich auch umsteigen (Wollt ich eig schon immer nur nciht so früh).
Bin den ganzen Tag schon am lesen und habe schon ein paar gute DSLR Cams rausgesucht. Soll sogar schon wirklich gute für 365€ geben, die werd ich mir auf jeden fall angucken.
Vielen Dank für eure Beiträge, hat mir schon jetzt sehr weitergeholfen
Brauch halt nicht so viel Schnick Schnack. Ich schiße gern aus der Hüfte wie man es auch immer nennt. Ich mache gerne viele Bilder von allen möglichen Sachen und werte sie dann am PC aus. Macht mir ne Menge spaß (Wenn ich ne gescheite Kamera hät). Deswegen habe ich mich ein wenig beim Bildstabilisator eingelesen. Da streiten sich aber viele drüber...
PS Ich hasse verwackelte Bilder
UND: Möchte gern eine haben, wobei man das Objectiv dann auch aufstocken kann,
Was haltet ihr von der Nikon D3000
Ausserdem steht in einem test das es auch wichtig ist, wie groß der bildsensor ist. Sowas in der Art:

Aber wo seh ich denn die Wete zB bei Amazon, ist das die Brennweite?Geändert von XBU Bautze (24.05.2012 um 15:02 Uhr)
XBU BautzeGears Fanatiker



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