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Ich hoffe! Das was am Samstag im Mittelfeld abging war nicht mehr feierlich!
Der HSV sollte noch diese Woche zuschlagen, ansonsten ist der Transfermarkt zu!
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Thema: Bayern Stammtisch
Hybrid-Darstellung
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27.08.2006, 22:07 #1Erfahrenes Mitglied XBU Legende
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Homer: “Ich weiß nicht…2 Dollar? Und es kann nur Materie teleportieren?"
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28.08.2006, 22:38 #2Erfahrenes Mitglied XBU Legende
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Rückennummer 17
Van Bommel unterschreibt beim FCB
Die Verpflichtung von Mark van Bommel durch den FC Bayern ist perfekt. Der 29-Jährige bestand am Montagvormittag in München die medizinische Untersuchung und wurde anschließend im Rahmen einer Pressekonferenz von Manager Uli Hoeneß und Trainer Felix Magath vorgestellt.
„Wir können Vollzug melden“, teilte Hoeneß vor versammelter Presse mit. Van Bommel habe die notwendigen Untersuchungen „hundertprozentig“ bestanden, „er ist in einer sehr guten Verfassung.“ Zuvor hatte der Mittelfeldspieler einen Drei-Jahresvertrag beim deutschen Rekordmeister unterschrieben. „Wir sind glücklich, dass wir Mark für mindestens drei Jahre beim FC Bayern haben.“ Wie in Barcelona wird Van Bommel auch in München das Trikot mit der Rückennummer 17 tragen.
Kurz vor Ladenschluss
„Das ist ein großer Tag für mich. Ich bin stolz, künftig hier zu spielen und das Trikot des FC Bayern zu tragen“, sagte Van Bommel, der bereits seit Sonntag in München ist. Der FC Bayern sei schon seit seiner Kindheit sein „Lieblingsverein“ gewesen. Es sei „keine einfache Entscheidung“ gewesen, Barcelona nach nur einem Jahr zu verlassen, so Van Bommel. „Aber wenn Bayern dich will ist es einfach“, betonte er.
Auch Chefcoach Magath zeigte sich „glücklich, dass wir kurz vor Ladenschluss so einen tollen Transfer gemacht haben.“ Vor allem als Persönlichkeit könne der erfahrene Van Bommel „unsere junge Mannschaft führen.“ Dabei stellte Magath klar, dass der Niederländer „kein Spielmacher“ sei. Er sei aber „ein anderer Typ als die Spieler, die wir im Mittelfeld haben.“
Entscheidung selber getroffen
Am Dienstag um 16 Uhr wird Van Bommel erstmals mit seinen neuen Kollegen trainieren. Dabei wird er auch auf Roy Makaay treffen, mit dem er schon seit gemeinsamen Tagen in der niederländischen U21 gut befreundet ist und auch immer wieder telefoniert. „Natürlich hat Roy mit schon einige Geschichten über den FC Bayern erzählt, aber die Entscheidung zu wechseln musste ich selber treffen“, so Van Bommel.
Auch mit seinem Schwiegervater, Dortmund-Trainer Bert van Marwijk, habe er über den FCB gesprochen. Dieser hätte Mark natürlich lieber beim BVB gesehen, aber „ich wollte gerne zu Bayern wechseln. Dortmund ist auch ein guter Verein. Es tut mir leid für ihn“, sagte der dreifache Familienvater, der sich nach der offiziellen Vorstellung noch im FCB-Fanshop mit Geschenken für seine Kinder eindeckte, mit einem Schmunzeln.
Hohe Ziele
Nach nur einem Jahr in Barcelona und dem Gewinn von vier Titeln beginnt für Van Bommel nun ein neues Kapitel. „Barcelona ist nun ein geschlossenes Buch“, sagte der 1,87 Meter große und 84 Kilo schwere Modellathlet. „Ich hatte kein schlechtes Jahr dort und war am Ende auch Stammspieler.“ In dieser Saison aber habe Trainer Frank Rijkaard „andere Optionen“ in Erwägung gezogen.
Mit dem FC Bayern strebt er aber ähnliche Erfolge an, wie mit Barca. „Ich möchte die Meisterschaft und den Pokal verteidigen und dann schauen wir mal, was wir in Europa machen können“, sagte der Champions-League-Sieger der letzten Saison auf Anfrage von fcbayern.de. Im Moment sei es „schwierig zu sagen, wo die Mannschaft steht“, doch er blickt vor allem der „Königsklasse“ optimistisch entgegen. „Bayern hat immer eine gute Mannschaft, um in Europa gut zu spielen.“
Für fcbayern.de berichtet: Carsten Zimmermann
Homer: “Ich weiß nicht…2 Dollar? Und es kann nur Materie teleportieren?"
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31.08.2006, 23:38 #3Erfahrenes Mitglied XBU Legende
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Stimmung gut, Training gut
Podolski: 'Ich werde immer besser'
31.08.2006
Fünf Testspiele, drei Bundesligapartien, null Tore – von dieser persönlichen Bilanz lässt sich Lukas Podolski aber nicht beunruhigen. „Ich weiß schon länger, dass ich immer eine gewisse Anlaufzeit brauche. Das war nach der EM so, nach dem Confed-Cup und auch jetzt nach der WM“, sagte der Stürmer in einem Interview mit dem „kicker“.
Auch wenn er noch auf seinen ersten Treffer im FCB-Trikot warten muss, strotzt der beste Nachwuchsspieler der WM geradezu vor Selbstbewusstsein. „Mein Selbstbewusstsein ist im Moment sehr groß“, erzählte er dem Fußball-Fachmagazin. In jedem Training, in jedem Spiel spüre er, „dass es weiter aufwärts geht. Ich fühle mich immer besser.“
Magath gibt ihm Zeit
Dass der 21-Jährige nach der WM nicht von Beginn an für Furore sorgen wird, davon ist man beim FC Bayern sowieso ausgegangen. Erst zwei Wochen vor dem ersten Bundesligaspiel kehrte Podolski aus dem Urlaub zurück. Trainer Felix Magath betonte immer wieder, dass es dauern werde, bis der Angreifer in seinem neuen Klub Fuß fasst.
„Er ist jetzt zum ersten Mal bei einem Verein wie dem FC Bayern, dem besten Klub in Deutschland. Das ist für ihn Neuland“, sagte Magath jetzt im Interview mit FCB.tv. „Er ist auch zum ersten Mal weg von zu Hause. Das sind alles Dinge, die ihn noch beschäftigen. Es ist schwer zu sagen, wie schnell er sich umgewöhnt.“
Es geht aufwärts
Der FCB-Chefcoach hat aber bereits einen Formanstieg bei Podolski festgestellt: „Er hat in den letzten Tagen eine gute Entwicklung gemacht und immer Schwung gebracht, wenn er hereinkam. Ich bin ganz hoffnungsfroh, dass er in nächster Zeit mehr Spielanteile bekommen wird, als er zuletzt hatte.“
Tatsächlich ging die Einsatzzeit des deutschen Nationalspielers stetig nach oben. Wurde er am ersten Bundesligaspieltag erst zwei Minuten vor Abpfiff eingewechselt, kam er am zweiten und dritten Spieltag schon auf zwölf bzw. 32 Minuten Spielminuten. „Der schrittweise Aufbau tut mir gut“, meinte Podolski, „ich werde immer besser. In den nächsten Wochen erreiche ich die 100 Prozent.“
Konkurrenz motiviert
Den Konkurrenzkampf beim FC Bayern sieht der ehemalige Kölner dabei positiv. Durch das Training mit „lauter Top-Leuten“ könne er sein Potenzial immer besser ausschöpfen. „Das höhere Tempo, die stärkere Konkurrenz – das alles stachelt meinen Ehrgeiz an.“
Gleichzeitig hat sich Podolski aber auch schon gut eingelebt beim Rekordmeister. „Ich fühle mich in der Mannschaft total akzeptiert, trotz der Konkurrenz herrscht eine Super-Kameradschaft“, erzählte er. Also: Stimmung gut, Training gut – und Tore werden sicher auch bald folgen.
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03.09.2006, 00:31 #4Erfahrenes Mitglied XBU Legende
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Torlose Pokal-Generalprobe für St. Pauli
02.09.2006
Eine Woche vor dem DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern kam der FC St. Pauli am Samstag nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen Aufsteiger Union Berlin hinaus. Vor 19.400 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion gelang es den Kiezkickern nicht, ihre deutliche Überlegenheit in Tore umzumünzen. Nach sechs Spielen in der Regionalliga Nord haben die Hamburger damit erst sieben Punkte auf dem Konto und hinken ihren Erwartungen hinterher.
Zé Roberto nach Brasilien
Kurz vor Ende der Wechselperiode hat Zé Roberto einen neuen Verein gefunden. Der brasilianische Mittelfeldspieler, dessen Vertrag beim FC Bayern Ende vergangener Saison ausgelaufen war, kehrt zurück in seine Heimat zum FC Santos. Dort unterschrieb der 32-jährige Nationalspieler, der sich nach der WM einer Knieoperation hatte unterziehen müssen, einen Ein-Jahres-Vertrag.
Inter verstärkt Argentinien-Fraktion
Auch Bayerns Champions-League-Gegner Inter Mailand ist noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden. Die „Nerazzurri“ haben den Argentinier Mariano González für ein Jahr von US Città di Palermo ausgeliehen. Der offensive Mittelfeldspieler ist bereits der achte Argentinier im Inter-Kader. Ein anderer „Gaucho“ verlängerte derweil seinen Vertrag bei den Lombarden. Nicolás Burdisso unterschrieb für weitere zwei Jahre.
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03.09.2006, 19:37 #5Erfahrenes Mitglied XBU Legende
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Erstes Tor nach der WM
Podolski schießt sich in Form
03.09.2006
„Ich werde immer besser.“ – Was Lukas Podolski vor wenigen Tagen noch in einem Interview in Worte kleidete, zeigte er am Samstag im Trikot der deutschen Nationalmannschaft auf dem Platz. Mit einem spritzigen Auftritt und dem Siegtor beim 1:0-Auftaktsieg in der EM-Qualifikation gegen Irland setzte der FCB-Angreifer seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen fort. „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, aber in den nächsten Wochen werde ich topfit sein“, sagte er nach der Partie.
Rechtzeitig zum Start des heißen Septembers beim FC Bayern mit sechs Spielen in drei Wochen ist Podolski also auf dem besten Weg, seine Topform zu erreichen. Nach der WM behutsam aufgebaut von FCB-Chefcoach Felix Magath, der den Neu-Bayern in den ersten drei Bundesligaspielen jeweils einwechselte und dabei schrittweise mehr Einsatzzeit gönnte, beginnt für den 21-Jährigen das Abenteuer FC Bayern erst jetzt richtig.
Lob vom Bundestrainer
Letzten Auftrieb dürfte ihm der Treffer gegen Irland gegeben haben – sein erstes Tor nach der Weltmeisterschaft. „Ich wusste, dass ich irgendwann wieder treffen würde. Deshalb war das Tor gegen Irland auch keine Befreiung für mich“, sagte Podolski. Bundestrainer Joachim Löw bescheinigte ihm „ein sehr gutes Spiel. Lukas ist unheimlich viel gelaufen, hat sich gut bewegt und viele Lücken gerissen.“
Der beste Nachwuchsspieler der WM kam auch mehrfach zum Abschluss. Erst scheiterte er an Irlands Keeper Shay Given (29.), dann zielte er einmal mit einem Schuss (31.) und einmal per Kopf (48.) am Tor vorbei. Doch dann „wurde er endlich für seine Arbeit belohnt“, wie DFB-Kapitän Michael Ballack meinte: per Freistoß in der 57. Spielminute.
Länderspieltor Nummer 16
Dabei musste Podolski auch ein bisschen zu seinem Glück gezwungen werden, verriet Ballack: „Ich habe gesagt, er soll den Freistoß schießen. Er wollte am Anfang nicht. Aber er ist bei uns der Linksbeiner mit dem besten Schuss.“ Also schoss Podolski und traf – dass der Ball von Irlands Kapitän Robbie Keane noch entscheidend abgefälscht wurde, interessierte den Stürmer später nicht. „Hauptsache, der Ball ist drin.“
Tatsache ist übrigens, dass „Poldis“ Treffersicherheit in der Nationalmannschaft alle Rekorde sprengt. Mit 21 Jahren und 3 Monaten hat der Neu-Münchner schon 16 Tore für das DFB-Team erzielt – da kann keiner der insgesamt 842 Nationalspieler in der 98-jährigen Länderspielgeschichte des DFB mithalten (siehe Tabelle unten).
Podolski wie Gerd Müller
Auch Toptorjäger Gerd Müller nicht. Als der „Bomber der Nation“ 1964 nach München kam, stand er ebenfalls nicht sofort in der ersten Elf des FC Bayern. Erst am 12. Spieltag – der FC Bayern spielte damals noch in der Regionalliga Süd – wurde er erstmals eingesetzt. Podolski befindet sich also in bester Gesellschaft. So lange wie Gerd Müller wird er aber wohl nicht auf seinen ersten Einsatz von Beginn für den FCB warten müssen.
Für fcbayern.de berichtet: Nikolaus Heindl
Die Top Ten der deutschen Länderspiel-Torschützen im Podolski-Vergleich:
Name Tore Länderspiele Tore im Poldi-Alter
1. Gerd Müller 68 62 0
2. Joachim Streich 55 102 1
3. Jürgen Klinsmann 47 108 Ohne Länderspiel
3. Rudi Völler 47 90 Ohne Länderspiel
5. Karl-Heinz Rummenigge 45 95 0
6. Uwe Seeler 43 72 0
7. Oliver Bierhoff 37 70 Ohne Länderspiel
8. Ulf Kirsten 34 100 3
9. Fritz Walter 33 61 12
10. Klaus Fischer 32 45 Ohne Länderspiel
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08.09.2006, 18:24 #6Erfahrenes Mitglied XBU Legende
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Freche 'Kiez-Kicker' wollen FCB ärgern
08.09.2006
133 Tage nach dem gewonnenen Finale gegen Eintracht Frankfurt beginnt für den FC Bayern das Unternehmen Titelverteidigung im DFB-Pokal. Und gleich zum Auftakt steht der Mannschaft von Felix Magath ein schwerer Gang bevor. Am Samstag (ab 20 Uhr im FCB-Liveticker) wartet der letztjährige Pokalschreck FC St. Pauli im „Hexenkessel" Millerntor auf die Bayern und sinnt auf Revanche für die 0:3-Halbfinalniederlage von vor gut fünf Monaten.
„Die Erinnerungen an unsere Pokalerfolge kommen zurück, es kribbelt wieder. Meine Mannschaft soll mutig und entschlossen spielen“, sagte Pauli-Coach Andreas Bergmann vor dem Duell „David gegen Goliath“. „Wir haben noch eine kleine Rechnung offen und werden alles daran setzen, dass wir die Bayern diesmal am Millerntor schlagen“, meinte Mittelfeldspieler Fabian Boll.
Gesperrter Kahn erwartet heiße Geschichte
Beim FC Bayern ist man jedenfalls gewarnt. „Mit links geht das nicht, sonst erlebt man vielleicht gleich ein blaues Wunder“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. „Was St. Pauli letzte Saison im Halbfinale gegen uns gebracht hat, spricht Bände. Das wird eine ganze heiße Geschichte für uns“, ist sich Keeper Oliver Kahn sicher.
Der Kapitän wird diesmal nicht mithelfen können. Kahn erhielt vom DFB wegen angeblicher Beleidigung der Frankfurter Fans beim Finale nachträglich eine Sperre von einem Spiel aufgebrummt und wird am Millerntor von Michael Rensing ersetzt. „Ich glaube, dass wir Olli nicht vermissen werden. Ich gehe davon aus, dass sich unser Torwart nicht besonders auszeichnen muss. Ich glaube, dass der Keeper von St. Pauli mehr Gelegenheit dazu bekommt“, meinte Felix Magath.
Morena: Wir können es packen
Aber auch der Bayern-Coach weiß, was auf seine Mannschaft am Samstag zukommt. „St. Pauli hat in der letzten Saison einige Bundesligisten aus dem Pokal geworfen, wir sind also gewarnt“, sagte er. Magath rechnet mit eine schwierigen Partie gegen den aktuellen Tabellen-14. der Regionalliga Nord. „Sie werden uns in kämpferischer Hinsicht alles abverlangen. Spielerisch sind wir klar besser. Aber diese Überlegenheit kann man nicht umsetzen, wenn man nicht bereit ist, auch den Kampf anzunehmen.“
Und eine kampfbetonte Partie wird es ganz bestimmt. „Wir werden frech und selbstbewusst in dieses Spiel gehen“, versprach St. Paulis Co-Trainer Andre Trulsen. Allerdings können die Hamburger gegen den Rekordpokalsieger nicht in Bestbesetzung auflaufen und müssen verletzungsbedingt auf so erfahrene Kräfte wie die beiden Ex-Bundesliga-Profis Daniel Stendel und Jens Scharping verzichten. Dafür ist der in der Liga gesperrte Torjäger Felix Luz wieder mit dabei. Abwehrchef Fabio Morena sagte: „Auch wenn’s bei uns zuletzt alles andere als wunschgemäß gelaufen ist, können wir es trotzdem packen."
So könnten sie spielen:
FC St. Pauli: Reus - Lechner, Morena, Eger, Joy - Takyi, Boll, Rothenbach, Meggle - Luz, Mazingu-Dinzey
FC Bayern: Kahn – Sagnol, Lucio, Van Buyten, Lahm – Hargreaves, Van Bommel, Demichelis, Schweinsteiger – Makaay, Podolski
Schiedsrichter: Lutz Wagner (Hofheim)
Für fcbayern.de berichtet: Dirk Hauser
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09.09.2006, 21:55 #7Erfahrenes Mitglied XBU Legende
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Sieg gegen St.Pauli! Zwar erst in der Verlängerung, aber in 10 Jahren kräht kein Hahn mehr danach! Ganz im Gegenteil zu Werder und dem HSV! HAHAHA! So kanns gehen! Der Pokal hat seine eigenen Gesetze!
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11.09.2006, 22:19 #8Erfahrenes Mitglied XBU Legende
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Bayern brauchen Auftaktsieg gegen Spartak
11.09.2006
Bereits zum zehnten Mal in Folge ist der FC Bayern in der Champions League vertreten, doch so zurückhaltend wie in dieser Saison war man beim Champions von 2001 wohl noch nie. Statt vom Titel sprechen die Verantwortlichen lediglich vom Überstehen der ersten Runde – ein höheres Ziel wurde ganz bewusst nicht ausgegeben.
„Man muss mit einem Schuss Demut an die Champions League rangehen. Wir zählen nicht mehr zum Kreis der Favoriten. Der FC Bayern kann nur Champions-League-Sieger werden, wenn alles tausendprozentig perfekt läuft“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Auftaktspiel am Dienstagabend in der Allianz Arena gegen Spartak Moskau (ab 20.30 Uhr im Liveticker und im Webradio).
Van Bommel erstmals in der Allianz Arena
„Wir müssen die Vorrunde überstehen, das kann man von uns verlangen“, sagte Trainer Felix Magath. Um dieses Ziel zu erreichen, soll schon gegen Spartak der erste „Dreier“ eingefahren werden. „Wir erwarten ein schweres Spiel. Aber wir brauchen die drei Punkte, weil wir danach zwei Auswärtsspiele haben“, sagte Mark van Bommel vor seiner Premiere in der Allianz Arena. „Ich freue mich darauf.“
Inter Mailand und Sporting Lissabon sind die weiteren Gegner der Bayern in Gruppe B. „Wenn man in der Champions League weiterkommen will, darf man zuhause keine Punkte verschenken“, betonte Roy Makaay, der sich schon auf das erste Saisonspiel in der „Königsklasse“ freut. „Dafür arbeitet man das ganze Jahr.“
’Poldi’ erstmals in der Startelf
Nach dem Arbeitssieg am Samstag im Pokal bei St. Pauli erwartet Magath von seiner Mannschaft diesmal mehr spielerische Momente. „Wir werden den Vorwärtsgang einschalten, um schnell ein Tor zu realisieren.“ Das könnte vielleicht auch Lukas Podolski erzielen, der nach sechs Toren in den letzten drei Spielen erstmals bei den Bayern in der Starelf stehen dürfte. „Lukas hat eine gute Phase und eine gute Trefferquote“, sagte Magath.
Neben Podolski wird wohl Roy Makaay im Sturm auflaufen – auch wenn dieser von Magath zuletzt zwei Mal früh ausgewechselt und auch kritisiert wurde. 27 Treffer des 31-Jährigen in 53 Chamions-League-Spielen sprechen aber für sich. „Ich gehe davon aus, dass ich dabei bin“, gibt sich Makaay optimistisch - und erhält Rückendeckung von seinem Landsmann. „Um Roy muss man sich keine Sorgen machen, der ist ein Super-Profi“, bemerkte van Bommel.
Positive Bilanz gegen Spartak
An Spartak haben die Bayern fast nur gute Erinnerungen, von sechs Champions-League-Spielen wurden vier gewonnen und keines verloren. Damit diese positive Serie ausgebaut wird, fordert Magath von seiner Mannschaft eine „Höchstleistung. Es wäre schöner, wenn wir mit einem Sieg in die nächsten beiden Auswärtsspiele gegen Mailand und Lissabon gehen.“ Sonst könnte selbst das Minimalziel früh in Gefahr geraten.
So könnten sie spielen:
FC Bayern: Kahn - Sagnol, Lucio, Van Buyten, Lahm - Salihamidzic, Van Bommel, Hargreaves, Schweinsteiger - Makaay, Podolski
Außerdem im Kader: Rensing, Scholl, Santa Cruz, Demichelis, Pizarro, Ottl, Karimi
Spartak Moskau: Kowalewski - Jiranek, Geder, Stranzl, Rodriguez - Bystrow, Kovac, Titow, Mozart, Kowaltschuk – Pawljutschenko
Schiedsrichter: Alberto Undiano Mallenco (Spanien)
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13.09.2006, 21:39 #9Erfahrenes Mitglied XBU Legende
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CL-Auftakt geglückt
'Wir sind auf dem richtigen Weg'
13.09.2006
Vier Tore geschossen, keines kassiert – Uli Hoeneß hatte am Dienstagabend nach dem höchsten Sieg des FC Bayern zum Champions-League-Auftakt allen Grund, gut gelaunt zu sein. Mit einem Lächeln auf den Lippen marschierte er dann auch nach dem Schlusspfiff der Partie gegen Spartak Moskau durch die Mixed Zone der Allianz Arena. „Ergebnis 4:0“, mehr hatte er den wartenden Journalisten nicht mitzuteilen. „Bei 4:0 sage ich nie was.“ Dabei hatte das Spiel genügend Gesprächsstoff geliefert.
Und so machte Hoeneß zehn Minuten später doch noch kurz Stopp an den Mikrofonen der Reporter und erklärte, warum der FC Bayern in der ersten und zweiten Halbzeit zwei völlig verschiedene Gesichter gezeigt hatte. „Fußball besteht aus Automatismen, und die sind natürlich nicht da“, sagte er zu den ersten 45 Minuten, in denen die Münchner deutlich überlegen waren (61 Prozent Ballbesitz), aber „kaum nennenswerte Aktionen“ (Felix Magath) vor dem Tor hatten.
Magath geht Risiko
„Die erste Halbzeit war ganz schlecht von uns“, sagte Mark van Bommel. Bayern-Trainer Magath begründete das wie Hoeneß damit, dass die Mannschaft noch nicht eingespielt sei. Durch die Länderspielpause, in der nur die halbe Mannschaft in München trainieren konnte, gab es kaum Gelegenheit, Neuzugang van Bommel ins Spiel zu integrieren.
Zudem bot Magath gegen Moskau zum ersten Mal in dieser Saison Lukas Podolski und Claudio Pizarro als Sturmduo auf. Dahinter spielte mit Roque Santa Cruz ein dritter Stürmer im Mittelfeld. „Wir hatten in dieser Formation noch nicht zusammengespielt“, so Magath, der die Mannschaft aber bewusst so aufgestellt hatte. „Die Aufstellung war ein bisschen Risiko, aber ich wollte damit auch ein Zeichen setzen, dass es nach vorne gehen soll.“
Nach der Pause platzt der Knoten
Ging es aber in der ersten Halbzeit noch nicht – was auch am Gegner lag. „Moskau war sehr laufstark, sehr aggressiv und hat sehr defensiv gespielt“, so Magath. Mit blitzschnellen Kontern hätte Spartak sogar in Führung gehen können. Das 0:0 zur Pause war aus Sicht des FCB daher etwas glücklich.
Wesentlich besser lief es in der zweiten Hälfte. Knackpunkt war die frühe Führung durch Claudio Pizarro (48.). „Durch das erste Tor ist ein Knoten gelöst worden“, sagte Magath, „das eine Tor hat Sicherheit gegeben.“ Roque Santa Cruz (51.), Bastian Schweinsteiger (71.) und Hasan Salihamidzic (84.) schossen danach einen deutlichen Sieg heraus, der laut Magath „auch in der Höhe verdient“ war.
Noch nicht alles Gold, was glänzt
Der FCB-Trainer freute sich vor allem über „die Art und Weise, wie wir in der zweiten Halbzeit das 4:0 herausgespielt haben. Das war schon toll. Man hat gesehen, dass die Mannschaft über spielerisches Potenzial verfügt.“ Auch Uli Hoeneß war begeistert: „Da waren drei, vier super Spielzüge dabei.“
Grund euphorisch zu werden, gebe es aber noch lange nicht, betonte Magath. „Wir sind noch nicht so weit, dass es reibungslos läuft.“ Der Chefcoach bemängelte, „dass wir nach dem 4:0 ein bisschen leichtsinnig wurden und die Gäste mit einem Ehrentor nach Hause schicken wollten. Aber da hatte Oliver Kahn etwas dagegen.“
Start geglückt
Insgesamt fällt das Fazit des FC Bayern nach dem ersten Champions-League-Spiel der neuen Saison aber positiv aus. „Die Partie hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, meinte Magath und hofft auf „Auftrieb für die nächsten Partien“. Dass sich der Rekordmeister steigern muss, um die Gruppenphase zu überstehen, ist allen Beteiligten klar.
„Es wird schwerere Gegner geben als Spartak Moskau“, sagte Philipp Lahm. Die zweite Halbzeit gegen Moskau macht aber Mut. Salihamidzic meinte: „So muss man in die Champions League starten und so muss es weiter gehen.“
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