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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    aka L0k1 GER Daddel König Avatar von XBU TenZeroNine
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    Gamertag: XBU TenZeroNine

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    Konkretisier mal deine Fragen Chris.

    Ich hab die 1.8er genommen

  2. #2
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    Gamertag: DrunKingCross

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    Konkret? Wasch laaberscht du? Ne, Spaß...was meinst du mit Mattscheibe? Blick das grad echt nicht^^

  3. #3
    aka L0k1 GER Daddel König Avatar von XBU TenZeroNine
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    Gamertag: XBU TenZeroNine

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    Ganz einfach:
    Wenn du durch den Sucher deiner Kamera schaust, dann blickst du durch's Okular, in's Pentaprisma (ab EOS 60D aufwärts - 600D und drunter haben einen Pentaspiegel!), durch die Mattscheibe, auf den Spiegel und damit durch's Objektiv.

    Diese Mattscheibe kann bei den Kameras 40D, 50D, 60D, 5D Mark II, 6D und ein paar älteren 1D gewechselt werden.
    Standardmäßig ist da bei der 60D die Ef-A (Standard Precision Focusing Screen) drin (bei anderen Kameras z.B. Ec-A, Eg-A usw.) - diese ist so konstruiert, dass sie auf allen Objektiven ein recht klares, helles Sucher-Bild ergibt, egal wie groß die Blendenöffnung des verwendeten Objektivs ist.

    Dann gibt es noch die Ef-D (Standard Precision Focusing Screen with Grid), die hat eingelaserte Gitterlinien, was sich z.B. bei Landschaftsaufnahmen oder Architektur als sinnvoll erweist, wenn man gerade Linien machen will.
    Sieht so aus:


    Und schließlich gibt es noch die Ef-S (Super Precision Focusing Screen) welche sich besser zum manuellen fokussieren eignet und bei Objektiven mit großen Blendenöffnungen auch die Depth of Field besser erkenntlich macht. Allerdings ist diese Mattscheibe auf Objektive mit mindestens Blende f/2.8 optimiert. Nutzt man mit dieser Mattscheibe Objektive mit einer maximalen Blendenöffnung f/4 oder f/5.6 wird's ziemlich duster im Sucher, da hier nicht mehr genug Licht durch's Prisma kommt.


    EOS 7D und 5D Mark III lösen das ein bissl anders, die haben transparente LCDs im Sucher, auf denen man bei Bedarf auch Gitterlinien einblenden kann.
    Geändert von XBU TenZeroNine (29.01.2013 um 17:44 Uhr)

  4. #4
    Erfahrenes Mitglied XBU Legende Avatar von XBU Razor
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    Gamertag: Ronhofjunge

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    Mir erschließt sich der Sinn davon gerade nicht. Ich hab keine Probleme mit meinem sucher


    Homer: “Ich weiß nicht…2 Dollar? Und es kann nur Materie teleportieren?"

  5. #5
    aka L0k1 GER Daddel König Avatar von XBU TenZeroNine
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    Du bist'n Knallkopp! :P

    1. Sind FF-Sucher um das 1,6 bzw. 1,5 fache größer, als Crop Sucher - wodurch du da eh schon mal genauer siehst

    Aber

    2. wie gesagt ist mit dem Super Precision Focus Screen auch die Depth Of Field (DoF) bei weiten Blendenöffnungen besser einzuschätzen, als mit einem Standard Precison Focus Screen.
    Dadurch siehst du dann eben z.B. bei Blende f/1.4 genau wo dein klitzekleiner Schärfepunkt ist und nicht erst auf dem Foto.

    Das hat schon seinen Sinn und ist nicht nur Spielerei - aber wie gesagt auch nur bei so großen Blendenöffnungen - bei f/4 schimpft man ansonsten schon, wie "dunkel" es auf einmal im Sucher ist.

    Und der Focus Screen mit den Gitterlinien hat auch seine Daseinsberechtigung, eben in der Landschafts- oder Architekturfotografie.

    Nicht jede Kamera hat eine integrierte Wasserwaage und manche Landschaftsfotografen beschneiden das Bild beim erstellen schon so eng, dass es beim "Geraderücken" in der Nachbearbeitung evtl. zum Wegfall von Details kommt.

  6. #6
    Erfahrenes Mitglied XBU Legende Avatar von XBU Razor
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    Gamertag: Ronhofjunge

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    Zitat Zitat von XBU TenZeroNine Beitrag anzeigen
    Du bist'n Knallkopp! :P

    1. Sind FF-Sucher um das 1,6 bzw. 1,5 fache größer, als Crop Sucher - wodurch du da eh schon mal genauer siehst

    Aber

    2. wie gesagt ist mit dem Super Precision Focus Screen auch die Depth Of Field (DoF) bei weiten Blendenöffnungen besser einzuschätzen, als mit einem Standard Precison Focus Screen.
    Dadurch siehst du dann eben z.B. bei Blende f/1.4 genau wo dein klitzekleiner Schärfepunkt ist und nicht erst auf dem Foto.

    Das hat schon seinen Sinn und ist nicht nur Spielerei - aber wie gesagt auch nur bei so großen Blendenöffnungen - bei f/4 schimpft man ansonsten schon, wie "dunkel" es auf einmal im Sucher ist.

    Und der Focus Screen mit den Gitterlinien hat auch seine Daseinsberechtigung, eben in der Landschafts- oder Architekturfotografie.

    Nicht jede Kamera hat eine integrierte Wasserwaage und manche Landschaftsfotografen beschneiden das Bild beim erstellen schon so eng, dass es beim "Geraderücken" in der Nachbearbeitung evtl. zum Wegfall von Details kommt.
    Gitterlinien habe ich auch, die habe ich standartmässig aktiviert. Meine Abblendtaste ist perfekt, da sehe ich sofort wo die Schärfentiefe ist.

    Aber ich verstehe dich schon. Man muss seine Canon auf Nikon Niveau bringen :-)......just kidding


    Homer: “Ich weiß nicht…2 Dollar? Und es kann nur Materie teleportieren?"

  7. #7
    aka L0k1 GER Daddel König Avatar von XBU TenZeroNine
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    Abblendtaste ist eine Sache, DoF bei Offenblende was ganz anderes!

    Die Abblendtaste nutzt man, wenn man schon abgeblendet hat, weil man mit Hilfer dieser Taste die Blende auf den voreingestellten Wert schließt und dann beurteilen kann wie groß die Schärfentiefe ist.

    Bei Offenblende an einem weit offenen Objektiv ist sie allerdings wesentlich schmaler und das zeigen normale Mattscheiben nicht an.

    Normale Mattscheiben sind so konzipiert, dass sie ungeachtet der Anfangsöffnung eines Objektivs dennoch eine hohe Helligkeit im Sucher darstellen - das geht nur auf Kosten der echten DoF Darstellung.

    Du musst dir eine (normale) Mattscheibe wie eine Ansammlung von vielen Mikrolinsen vorstellen, die eben das Licht sammeln und dann gebündelt weitergeben.

    Super Precision Focus Screens machen diese Bündelung nicht in diesem Maß, weswegen sie aber auch Objektive mit mindestens f/2.8 vorraussetzen, da es sonst zu dunkel wird.

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