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  1. #1
    Erfahrenes Mitglied XBU Legende Avatar von XBU Razor
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    Bayern setzten sich an die Tabellenspitze

    23.09.2006

    Es bleibt dabei: Der FC Bayern ist während des Oktoberfests kaum zu bezwingen. Mit einem 2:1 (1:1)-Erfolg gegen Alemannia Aachen feierte der Rekordmeister in seinem 69. Wies’n-Heimspiel seinen 45. Sieg und setzte sich damit am fünften Spieltag an die Tabellenspitze.

    Claudio Pizarro (39.) und Mark van Bommel (55.) mit ihrem jeweils zweiten Saisontreffer trafen vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena für die Mannschaft von Felix Magath. Sascha Dum (38.) hatte den in allen Belangen unterlegenen Aufsteiger mit einem abgefälschten Freistoß überraschend in Führung gebracht.

    Ottl ersetzt Hargreaves

    Fast schon erwartungsgemäß nahm Magath zwei Änderungen zur 1:2-Niederlage in Bielefeld vor. Für den verletzten Owen Hargreaves rückte Andreas Ottl zentral vor die Viererkette, und Roy Makaay erhielt im Angriff wieder den Vorzug vor Lukas Podolski.

    Nach verhaltenem Beginn und beidseitigem Abtasten dauerte es bis zur 11. Minute, ehe die Hausherren ihre erste gute Chance verzeichneten. Nach weiter Flanke von Lahm köpfte Santa Cruz den Ball knapp über das Tor. Zwei Minuten später versuchte es Schweinsteiger mit einem direkten Freistoß vom Strafraumeck, doch Alemannia-Torhüter Kristian Nicht war zur Stelle.

    FCB klar Spiel bestimmend

    Die Bayern waren nun klar Ton angebend, taten sich jedoch schwer, gegen die sehr defensiv eingestellten Gäste die entscheidenden Lücken zu finden. Pizarro (18.) scheiterte aus 18 Metern an Nicht, kurz darauf kratzte Leiwakabessy einen Lucio-Kopfball von der Linie (22.). Dann verweigerte Schiedsrichter Schmidt einem Treffer von Pizarro die Anerkennung, da sich Van Buyten zuvor regelwidrig eingesetzt haben soll.

    Aachener Offensivbemühungen blieben bis dahin Mangelware. Der Aufsteiger igelte sich in der eigenen Hälfte ein und versuchte immer wieder mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Es dauerte jedoch bis zur 36. Minute, ehe Oliver Kahn erstmal eingreifen musste. Einen Kopfball von Ebbers holte der Bayern-Kapitän reaktionsschnell von der Linie.

    Pizarro kontert Aachener Führung

    Zwei Minuten später war jedoch auch Kahn machtlos. Lucio fälschte einen Freistoß von Dum aus 16 Metern unhaltbar ins Tor ab, der Aufsteiger führte überraschend mit 1:0. Doch die Freude der Gäste währte nur 60 Sekunden, da setzte sich Pizarro energisch im Strafraum durch und köpfte eine Schweinsteiger-Eckstoß zum 1:1-Ausgleich in die Maschen.

    In den verbleibenden Minuten bis zur Pause wurde es in einer bis dahin normalen Partie plötzlich hektisch, der Unparteiische rückte immer mehr in den Mittelpunkt. Zahlreiche Nickeligkeiten auf beiden Seiten bestimmten das Geschehen, Kahn und Lucio sowie auf der Gegenseite Schlaudraff und Reghecampf sahen für diverse Vergehen die Gelbe Karte.

    Van Bommel im 2. Versuch

    Unverändert und mit beruhigten Gemütern kehrten beide Teams aus der Halbzeitpause zurück und die Bayern erwischten den besseren Start. Lahm (48.) traf aus 20 Metern zunächst nur das Lattenkreuz, dann parierte Nicht einen Schuss von Van Bommel (52.). Nur drei Minuten später machte es der Niederländer besser und traf aus 16 Metern zum verdienten 2:1.

    Nach der Führung blieben die Bayern weiter spielbestimmend, Pizarro (60.) vergab nach schönem Zuspiel von Van Bommel die Chance zum 3:1. Statt nachzulegen ließ man die Aachener nun immer wieder gefährlich vor das eigene Tor kommen. In der 72. Minute parierte Kahn einen Schuss von Ebbers, fünf Minuten später fand ein Abseitstreffer des eingewechselten Noll wegen Abseits keine Anerkennung. So blieb es am Ende beim knappen aber hoch verdienten 2:1-Erfolg für den FC Bayern.

    Für fcbayern.de in der Allianz Arena: Carsten Zimmermann



    FC Bayern - Alemannia Aachen 2:1 (1:1)

    FC Bayern: Kahn - Sagnol, Lucio, Van Buyten, Lahm - Van Bommel (90. Dos Santos), Ottl, Santa Cruz (76. Karimi), Schweinsteiger (65. Demichelis) - Pizarro, Makaay

    Ersatz: Rensing, Salihamidzic, Podolski, Scholl

    Alemannia Aachen: Nicht - Pinto, Herzig, Sichone, Leiwakabessy - Reghecampf (65. Fiel), Plaßhenrich, Dum (75. Noll) - Rösler (78. Ibisevic) - Schlaudraff, Ebbers

    Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)

    Zuschauer: 69.000 (ausverkauft)

    Tore: 0:1 Dum (38.), 1:1 Pizarro (40.), 2:1 Van Bommel (55.)

    Gelbe Karten: Kahn, Lucio / Schlaudraff, Reghecampf


    Homer: “Ich weiß nicht…2 Dollar? Und es kann nur Materie teleportieren?"

  2. #2
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    Glückwunsch !
    Mit van Bommel scheint ihr ja Glück zu haben.
    Aber irgendwie scheint die aison nicht so recht in Fahrt kommen zu wollen.
    Zwei eigentlich langweilige Spieltage hintereinander.

  3. #3
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    Besser so als andersrum! Als wir das "Weisse Ballett" hatten, haben wir die ersten 6 Spieltage genialen Fussball gespielt, aber nach hinten hinaus immer mehr abgebaut! Man kann von Glück reden, daß eine 60&ige Leistung in der Deutschen Bundesliga ausreicht, um Tabellenführer zu werden! Ich bin sicher daß wir uns noch steigern werden!


    Homer: “Ich weiß nicht…2 Dollar? Und es kann nur Materie teleportieren?"

  4. #4
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    Zitat Zitat von Razorbacks AR
    Man kann von Glück reden, daß eine 60&ige Leistung in der Deutschen Bundesliga ausreicht, um Tabellenführer zu werden! Ich bin sicher daß wir uns noch steigern werden!
    Aber bitte nicht so früh in der Saison. Is schon irgendwie gut das mal mehrere oben mitspielen. Auch wenn es wohl nicht lange so bleibt, aber Cottbus kann euch gefährlich werden morgen.

  5. #5
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    Spitzenreiter, Spitzenreiter!

    Jetzt stimmt zumindest wieder die Tabelle!


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  6. #6
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    Dann is ja wieder alles beim alten.
    Mal schauen wer sich diese Saison mal als Bayernjäger versucht.

  7. #7
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    'Nur wichtig zu gewinnen'

    Sieg gegen Aachen sorgt für Erleichterung

    24.09.2006

    Oliver Kahn kam als letzter Spieler aus der Umkleidekabine. „Das war ein schweres Stück Arbeit“, sagte der Kapitän. Sicherlich meinte er damit nicht das Hineinschlüpfen in seine Wiesn-Tracht - Kahn erschien in Haferlschuhen, engen Lederhosen und Hemd zum Gespräch mit den auf ihn wartenden Journalisten - sondern vielmehr den „schwer erkämpften Sieg“ zuvor gegen Alemannia Aachen.

    2:1 gewann der FC Bayern sein Wiesn-Heimspiel und übernahm damit die Tabellenspitze. Nach groß Feiern war aber nicht nur Kahn nicht zumute, der nur „gebremst und ohne Alkohol“ auf's Oktoberfest gehen wollte . „Das ist alles noch nicht so, wie wir es uns vorstellen“, meinte Manager Uli Hoeneß nach dem „Arbeitssieg“ gegen den Aufsteiger aus Aachen.

    FCB sucht noch seine Bestform

    „Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen. Das war heute ein Pflichtsieg, keine Frage, das war keine Glanzvorstellung“, gestand auch Trainer Felix Magath. Nach der Niederlage in Bielefeld eine Woche zuvor und dem größer gewordenen Druck auf die Mannschaft hoben alle Beteiligten aber die Bedeutung der gewonnenen drei Punkte hervor. „Es war nur wichtig zu gewinnen“, meinte Kahn.

    „Ich bin zufrieden mit den drei Punkten, aber nicht mit dem Spiel“, betonte Mark van Bommel. Nach dem überraschenden Führungstreffer von Sascha Dum (38.) und dem Ausgleich von Claudio Pizarro (39.) avancierte der 29-Jährige mit seinem Tor zum 2:1 (55.) zum Matchwinner (eigener Bericht). „Wir müssen noch viel besser spielen, um oben mitzumachen“, so der für den Rekordmeister immer wertvoller werdende Neuzugang aus Barcelona.

    Stand Noll im Abseits?

    23:7 Torschüsse, 9:4 Ecken, 62 Prozent Ballbesitz und 57 Prozent gewonnene Zweikämpfe - in allen spielrelevanten Statistiken lagen die Bayern gegen Aachen deutlich vorne, dennoch konnten sie am Ende froh sein, nicht nur mit einem Punkt aus dem Spiel gegangen zu sein. 13 Minuten vor dem Schluss wurde Emil Nolls Kopfballtreffer vom insgesamt nicht fehlerfreien Schiedsrichtergespann wegen vermeintlicher Abseitsposition die Anerkennung verweigert.

    „Wenn dem so war, tut mir das Leid für Aachen“, sagte Kahn, und schob eine Erklärung nach für den sechs Wochen nach Saisonbeginn noch nicht in Bestform aufspielenden Double-Gewinner „Noch greifen die Automatismen nicht. Es sind noch Unsicherheiten in der Mannschaft, die erst im Laufe der nächsten Wochen weniger werden.“

    Tabellenführung bringt Selbstvertrauen

    „Die Mannschaft muss sich erst noch einspielen. Das wird noch eine Zeit lang dauern“, ist sich auch Hoeneß sicher - weshalb er nicht gerade euphorisch dem Champions-League-Spiel am Mittwoch bei Inter Mailand entgegenblickt. „Normalerweise ist Inter zu Hause klarer Favorit. Sie stehen in diesem Jahr eine Kategorie über uns“, so Hoeneß, der mit einem Punkt im San-Siro schon sehr zufrieden wäre.

    Der Manager ist sich aber sicher, dass der Sieg gegen Aachen den Bayern nicht nur drei Punkte und die Tabellenführung beschert hat. „Wenn man in der Tabelle oben ist, kommt auch das alte Selbstvertrauen zurück, das im Moment sicherlich nicht da ist.“ Denn eine große Portion Selbstbewusstsein brauchen die Bayern am Mittwoch in Mailand allemal.

    Für fcbayern.de in der Allianz Arena: Dirk Hauser


    Homer: “Ich weiß nicht…2 Dollar? Und es kann nur Materie teleportieren?"

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