Dana White hat genug von Silva und droht mit Rauswurf!
Bei UFC 109 sicherte sich Chael Sonnen den Status als Titelherausforderer im Mittelgewicht, als er Nate Marquardt dominant besiegen konnte. Nun kündigte UFC Präsident Dana White an, dass dieser Kampf in der Tat offiziell ist und in Kürze stattfinden wird. Dabei drohte White seinem Mittelgewichtschampion mit Kündigung:
"Wenn Anderson nochmal eine solche Vorstellung abliefert, werde ich ihn feuern", so White. "Es ist mir egal, ob er der beste Pound-for-Pounder der Welt ist oder ein UFC Champion, ich werde ihn definitiv feuern."
Silva erhitzte die Gemüter mit einer respektlosen Performance gegen den im Stand hoffnungslos deklassierten Demian Maia, bei UFC 112. Chael Sonnen ist jedoch schon sehr viel länger ein Kritiker des UFC Champions. Seit seiner Ankunft in der UFC wünscht er sich einen Kampf gegen den Brasilianer und bezeichnet einen Sieg über Silva als "moralische Verpflichtung".
Da Silva keine Verletzungen aus dem Maia-Fight davongetragen hat und Dana White momentan nicht sonderlich gut auf ihn zu sprechen ist, dürfte dieser Kampf nicht allzu fern in der Zukunft liegen. MAn darf gespannt sein, ob dies tatsächlich der erste Titelkampf wird, der nicht als Hauptkampf einer UFC Show fungiert.
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Thema: Mixed Martial Arts
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15.04.2010, 11:10 #1aka Juwelen Jupp Gaming Gott
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15.04.2010, 11:15 #2Ex-XBU-Team Hardcore Zocker
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Bei White weiß man ja nie so recht, ob Fisch oder Fleisch...
...aber diesmal halte ich seine Reaktion und sein Vorgehen als durch und durch professionell, will der die UFC nicht gänzlich zu einer Kirmesveranstaltung verkommen lassen. Silva hat mit seinem letzten Kampf sehr viel mehr an Imageschaden an den Tag gelegt, als dies mit seinen bisherigen Siegen und Leistungen der Fall war.
Eine einzige auffällige Sache und ich würde Silva nie wieder ins Octagon lassen. Irgendwo müssen Grenzen sein die nicht überschritten werden dürfen. Sein Verhalten war Verband- und sportschädigend.Gridlockveteran

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15.04.2010, 12:27 #3aka Juwelen Jupp Gaming Gott
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Naja ganz so schlimm seh ich es auch nicht, da MMA in den USA mittlerweile auch "größer" als Boxen geworden ist. Und im Boxen gibt es immer wieder solche Clowns.
Bis Runde 3 waren die Mätzchen auch noch super anzusehen, aber danach wurde es zuviel und er machte auch garnix mehr ausser den Mätzchen.
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15.04.2010, 13:17 #4Ex-XBU-Team Hardcore Zocker
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Im Boxen gibt es mehr Clowns als echte Könner. Das will keiner sehen und so einen Mist von Silva will doch auch keiner sehen. Wer so einen Schwachsinn sehen will ist beim Wrestling bestens aufgehoben. Ich will Kampfsport in aller Härte sehen und nicht so einen zeit verschwenderischen Käse.

Nochmal ein paar solcher Kirmeskämpfe und die UFC ist für mich Geschichte.Gridlockveteran

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16.04.2010, 00:07 #5aka Juwelen Jupp Gaming Gott
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Dann schaust du wohl nicht wirklich viel MMA oder UFC. Es gibt immer sehr gute Fights. Silva ist nun der einzigste der sowas hingelegt hat............
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16.04.2010, 03:12 #6XBU Urgestein XBU Hero
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Ich hab nur eine kurze Frage, verstehe ich das richtig das Silva mit seinem Gegner nur gespielt hat und ihn nicht richtig fertig gemacht hab? Denn Google ist so nichtssagend hinsichtlich dessen.

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16.04.2010, 08:19 #7Ex-XBU-Team Hardcore Zocker
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Was hat das mit viel oder wenig schauen zu tun?
Es geht nicht darum, ob es immer wieder sehr gute Fights gibt oder gab. Es geht darum, dass ein Zugpferd der UFC einen immensen Imageschaden produziert. Und wenn das Schule macht, verkommt ein Sport zum Kasperletheater, den ich mir dann nicht mehr anschaue. Aus diesem Grunde teile ich Dana's Meinung.
Das war hinsichtlich zukünftiger Veranstaltungen gemeint, nicht hinsichtlich vergangener 500 guter Fights, die sind Geschichte...Gridlockveteran

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16.04.2010, 12:06 #8aka Juwelen Jupp Gaming Gott
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Schon klar Dirty, aber auch wenn Silva weiter so Mätzchen macht, bleibt er der einzigste der sowas macht. Und deswegen dann kein MMA mehr schauen????? Wie gesagt, dann dürfte man auch kategorisch kein Boxen mehr schauen
.
Ausserdem hat Dana ja gesagt was passiert wenn er es weiter macht
.
Hier noch ein Interview von Ed Soares, dem Manager von Silva:
Anderson Silvas fragwürdige Vorstellung bei UFC 112 erhitzte Gemüter auf dem gesamten Globus. Nun äußerte sich endlich Ed Soares, der Manager des UFC Mittelgewichtschampions, zu der Angelegenheit. Er heißt dabei die Aktionen seines Schützlings zwar nicht gut, versucht sich aber in Erklärungen:
„Natürlich hätte ich ihn den Kampf gern vorzeitig beenden sehen, so wie jeder andere auch. Leider hat er das nicht geschafft. Doch deshalb zweifle ich nicht an seiner Position als bester Pound-for-Pounder der Welt.“
Als Begründung für die anfänglichen Provokationen Silvas, während der ersten Runden, nannte Soares ein Interview, dass Gegner Demian Maia im Vorfeld des Kampfes gegeben hatte. Dort verkündete dieser, er respektiere Silva als Kämpfer, jedoch nicht als Person. Dies scheint der Champion sehr persönlich genommen zu haben.
„Es ist nun natürlich leicht für die Menschen zu urteilen“, so Soares. „Doch man kann nicht über jemanden urteilen, dessen Gedanken und Gefühle man nicht kennt. Ich will damit nicht sagen, dass ich mit seinen Aktionen einverstanden bin, doch wenn man im Octagon steht, dann hat man manchmal eine etwas andere Sicht auf die Dinge.“
Experten halten Mittelgewichtschampion Silva bereits seit langem für gelangweilt, unterfordert und unterstellen ihm, absichtlich unter seinem Limit zu performen. Soares bestreitet das Vehement: „Anderson ist nicht gelangweilt. Ihr wollt Knockouts sehen? Dann stellt ihm jemanden in den Käfig, der auch im Stand kämpfen will. Jemanden wie Forrest Griffin, was dann passiert haben wir ja gesehen. […] Er ist der Champion, er hat den Gürtel. Wenn du ihm den als Grappler abnehmen willst, dann musst du ihn zu Boden bringen. Schaffst du das nicht, dann kann doch niemand von Anderson verlangen, dass er es tut, nur damit der Kampf interessant bleibt.“
Einen Gewichtsklassenwechsel Silvas hält Soares im Übrigen nicht für zielführend. Er macht den Jiu Jitsu-Stil der Gegner Silvas für die ernüchternden Kämpfe verantwortlich. „Das Ganze war einfach eine seltsame Situation. Für den Thales Leites-Kampf kann man die UFC verantwortlich machen. Für diesen jedoch nicht, denn Demian Maia war nicht ihre erste Wahl, er sollte nur Vitor Belfort ersetzen. Man kann also niemandem die Schuld zuweisen.“
Eine erneute Vorstellung seines Schützlings wie bei UFC 112 schloss Soares für die Zukunft kategorisch aus. Das Verhältnis zu UFC Präsident Dana White sei darüber hinaus entgegen anders lautender Gerüchte nach wie vor gut. Nach der offiziellen Pressekonferenz rief dieser Silva und Soares zu einem privaten Gespräch. Er sei sehr abgeklärt gewesen und beide Parteien hätte ihre Standpunkte deutlich gemacht.
Abschließend versicherte Soares noch einmal, dass dieser Kampf keine Botschaft an die UFC gewesen sein sollte, Silva bessere Gegner vorzusetzen oder höhere Gehälter zu zahlen. „Unser Vertrag ist gut, die UFC ist unser zu Hause“, so Soares.Geändert von Viva Colonia (16.04.2010 um 12:11 Uhr)



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