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Microsoft hat sein Media Briefing im Rahmen der E3 genutzt, um seine neue Xbox Generation dem breiten Publikum erstmals vorzustellen. Eine Aussage sorgte für große Fragezeichen bei vielen, welche die Redmonder nun versuchen klar zu stellen.

Auf der E3 war es soweit. Microsoft gibt erstmals einen Ausblick, worauf wir uns in der nächsten Konsolengeneration einstellen können. Wirklich detailliert wurde man aber nicht und zeichnete eher eine grobe Vorstellung, was man in der neuen Generation erreichen möchte. Zur Leistung äußerte man sich nur in einem unscheinbaren Nebensatz, der aber für viel Aufsehen sorgte: Die neue Xbox soll die vierfache Leistung der Xbox One X bieten. Für viele also ganz klar in Teraflops gerechnet. Aus den 6 TFlops der Xbox One X wären dann 24 TFlops geworden. Eine Rechenleistung die brachial wäre.

Doch laut Microsoft kann man die Aussage leider nicht so deuten. In einem Interview mit den Kollegen von Eurogamer.net hat Microsoft Game Studios Chef Matt Booty nun die Aussage ein wenig konkretisiert. Demnach sei die Formulierung eher auf die verkürzte Ladezeit in Spielen bezogen und ergebe sich unter anderem auch aus dem Zusammenspiel aller Komponenten.

"Es sind ein paar Dinge - es ist die Kombination von Geschwindigkeit, nicht nur der SSD, sondern auch des Prozessors, der Leistung von GPU und RAM, aber wir sind auch in einer Welt, in der die Geschwindigkeit anfängt, keine Rolle zu spielen. Sie können den Arbeitsspeicher schneller machen, indem Sie entweder den Zugriff beschleunigen oder weitere Access Points hinzufügen. Aber überlegen Sie mal, was sind all die Dinge, die einen gerade jetzt aus dem Spiel nehmen? Du spielst und dann plötzlich *bloop*, erscheint ein Ladebildschirm und schmeißt dich raus. Unser Ziel ist es, diese Dinge loszuwerden, das ist es, was wir anstreben."

Wie viel Power die neue Xbox denn schlussendlich vorweisen kann, kann man nur erahnen. Sony wird mit seiner PlayStation 5 um die 12 bis 14.2 TFlops aufbieten. Beide Konsolen sind bekannterweise technisch nah beinander, da auch in dieser Generation Sony als auch Microsoft auf denselben Hardware-Hersteller und damit auch auf denselben Entwicklungsstand der CPU und GPU zurückgreifen. Die Vermutung liegt also nah, dass auch Scarlett sich in dieser Gegend ansiedeln wird. Das Ganze bleibt aber spannend und wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

Quelle: PCGH

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