Ich bin ein TV-Junkie
Heimdebüt des Knipsers gegen den AS Rom / In der MOPO stellt er sich vor
SIMON BRAASCH
Bouba-Time in der AOL Arena! Heute, im Test gegen den AS Rom (17.30 Uhr), feiert der neue Sturm-Kracher des HSV seine Heimpremiere. Und er ist heiß - nach seinem Treffer im Ligapokal bei Werder Bremen (1:2) will Boubacar Sanogo nun auch vor heimischem Publikum überzeugen. "Na klar möchte ich erneut treffen", sagt er. "Aber sollte ich kein Tor schießen, dafür dann aber am Mittwoch gegen Osasuna, wäre es noch besser."
Alles blickt den so bedeutenden Champions-League-Qualifikationsspielen entgegen. Auch Sanogo. "Mir schwirrt sehr viel im Kopf herum", sagt er. "Am liebsten möchte ich im Moment fast alles ausblenden und nur noch Fußball spielen." Für die MOPO machte der 23-Jährige eine Ausnahme - und stellt sich den Fans des HSV vor. Wie tickt dieser Sanogo eigentlich? Der Ivorer über ...
... Hamburg: Eine große Stadt mit vielen Menschen. Das gefällt mir besser als Kaiserslautern, weil sich doch wesentlich mehr Freizeitmöglichkeiten bieten. Ich bin ohnehin eher für die großen Städte.
... seine Lieblingsmusik: Ich bin da nicht so wählerisch. Ob nun afrikanische Musik, Reggae oder Pop, ich wechsle da sehr oft.
... Leibspeisen: Am liebsten afrikanisch. Aber das ist für Sportler leider nicht so gut. Viel zu viel Reis, oh je! Aber ich habe mich angepasst, ernähre mich jetzt auch entsprechend.
... Fernsehen: Ich kann ohne Probleme den ganzen Tag vor der Glotze sitzen, das ist meine große Schwäche! Am liebsten sehe ich Nachrichtensendungen - ob nun Sport, Politik oder Weltgeschehen, ist ganz egal. Ich liebe es, sowas zu schauen. Der beste Schauspieler ist für mich übrigens Samuel L. Jackson.
... seine Idole: Das war immer Jürgen Klinsmann, auch George Weah. Ich weiß zwar, dass Tony Yeboah ein großer Spieler beim HSV war. Aber ich muss zugeben, dass mir persönlich sein Stil nicht so gut gefallen hat. Ist halt Geschmackssache. Ich hoffe, die Fans nehmen mir diese Feststellung nicht übel.
... eine Wohnung: Ich habe das Hotel für den Moment verlassen und wohne bei meinem Teamkollegen Guy Demel. Bis meine Familie da ist, ist das besser für mich. Es ist nicht gerade schön, allein zu sein. In zwei Wochen, wenn meine Frau mit den beiden Kindern kommt, werde ich mir ein schönes Haus suchen.
... Mode: Ich bin da ziemlich offen, trage gern T-Shirts und Jeans. Aber ich mache nicht alles mit. Tattoos, wie sie viele meiner Kollegen haben, sind absolut nichts für mich.
... seinen Traumklub: Ich träume davon, eines Tages für den FC Barcelona zu spielen. Das ist doch nicht verboten, oder? Aber im Moment bin ich sehr glücklich, beim HSV zu sein. Ich bin hier, um Titel zu gewinnen. Und viele Tore zu schießen.
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04.08.2006, 23:25 #11Erfahrenes Mitglied Gamepad-Junkie
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