Wir haben uns den Actiontitel von E-Home Entertainment und Entwickler Ethereal Fish Studio einmal genauer angesehen. Das Roguelite ist seit wenigen Wochen auch für unsere Konsolen und zudem im Xbox Play Anywhere verfügbar.
Und nochmal von vorn…
Wie es in Spielen des Genres üblich ist, könnt ihr euch schon mal auf unzählige Wiederholungen einstellen, denn um die immer schwerer werdenden Boss-Kämpfe zu bestehen, müsst ihr euren Charakter aufleveln, für stärkere Waffen und Rüstungen sorgen. Aber der Reihe nach…
Los geht es mit eurer Heldin und noch wenigen Fähigkeiten ab in den ersten Raum auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad. Noch vor dem Start des Kampfes wartet ein erster Kern auf euch. Ihr habt beim Aufheben stets die Auswahlmöglichkeit, einen von drei Kernen aufzuheben und von eurem Inventar direkt in die Kern-Integration zu packen. Nur dann wirken diese Kräfte auch auf euch.

Ihr werdet im Verlaufe des Spiels feststellen, dass es vier verschiedene Stufen von Kernen gibt, mit unterschiedlichen Ausprägungen und je nach gewählter Startwaffe auch verschiedenen Stärken. Die Kerne verstärken bestimmte Fähigkeiten, geben Zusatzschaden, erhöhen das Lebensmaximum und noch vieles mehr.
Auf eurem Weg zum Level-Boss könnt ihr unterschiedliche Raumtypen wählen, darunter auch den Shop, bei dem ihr nicht nur Kerne zusätzliche kaufen könnt, sondern diese auch zu einem neuen Level schmieden. Zudem könnt ihr hier eure zusätzlichen Fähigkeiten durch Zukauf erweitern.
Zu den weiteren Raumtypen zählt der Kernraub, bei dem es am Ende einen neuen Kern zu verdienen gibt, oder die Körperverstärkung, die euren Charakter auflevelt. Zudem könnt ihr beim Typ „Beutegier“ zusätzliches Geld verdienen, bei der „Schatzsuche“ neue Fähigkeiten nach einem Sieg erhalten oder in späteren Leveln auch mal eure Lebensenergie regenerieren. Bei der sogenannten Spiegel-Herausforderung tretet ihr gerne euch selbst an, um euren Charakter schneller aufsteigen zu lassen.
Angriff ist die beste Verteidigung
Normale Gebiete haben unterschiedliche Größen und verschiedene Angreifer, die euch mal im Nahkampf aber auch mit Geschossen aus der Ferne attackieren. Kurz vor einem gegnerischen Angriff werden die Angriffsflächen rosa-rot markiert, so dass ihr eine kurze Zeit die Chance habt, mit einem Dash auszuweichen.
Da man später immer und immer wieder die gleichen Level durchlaufen muss, wird man die Gegnertypen schnell verinnerlichen, so dass man gut abschätzen kann, wann man aus der Nähe angreift und wann man sich besser kurz zurückzieht, um keinen Schaden zu nehmen. Heilen kann man sich während eines Kampfes nur, wenn Lebenssamen erscheinen.

Bei besonderen Kämpfen erscheinen auch Heiltränke am Ende, zum Beispiel bei einer Elite-Herausforderung. Diese gibt es 2-3mal in einem Level, bevor man zu einem mächtigen Bosskampf antreten muss. Gerade in den schwierigen Kämpfen müsst ihr auf die Aufladung vom „Schweren Angriff“ mit LB und vom mächtigen „Wutangriff“ mit RB achten und diese weise einsetzen.
Bei den Bossen ist es sehr wahrscheinlich, dass ihr Leben verlieren werdet. Da helfen Rüstungen oder vorher gesammeltes Extras mit „Wiederbelebungen“ auf jeden Fall weiter. Habt ihr den Schwierigkeitsgrad 1 geschafft, schaltet ihr weitere Level, einen neuen Boss aber auch neue Funktionen in der Basis frei. Und so geht es dann mit neuem Schwierigkeitsgrad von vorne los, zunächst warten dann altbekannte Gegner, eher dann nach und nach neue Gebiete und Feinde nach eurem Leben trachten.
Fazit
Star Fire: Eternal Cycle bedient das Roguelite-Genre mit bekannten Mechanismen, bei dem man immer wieder die gleichen Level bestreiten muss, um sich während eines Runs aber auch nach dem Ableben mit neuen Waffen, Rüstungen oder Fähigkeiten zu verbessern.
In neuen Gebieten gibt es zwar auch mal neue Gegenden und neue Gegner zu sehen, aber die Wiederholungen brennen sich schon stark in Augen und Ohren ein. Heißt im Klartext: Etwas mehr Abwechslung bei der Musik, bei den Kampfgeräuschen und bei den Gegnern wäre durchaus wünschenswert gewesen.
Andererseits bekommt man aber für den relativ kleinen Preis von 16,99 Euro auch ein solides Spiel, mit dem man einige Stunden verbringen wird, um Bereich für Bereich freizuschalten. Man benötigt auf jeden Fall Durchhaltevermögen, um alle Bosse besiegen zu können. Etwas ärgerlich ist zudem, dass einige Xbox Achievements nicht freigeschaltet werden, dazu gehören bspw. das Besiegen von Gegnern in bestimmter Anzahl. Vielleicht wird es hierzu ja mal einen Patch geben, der die Fehler beheben wird.
Bewertung
Pro
- Leichter Zugang
- Forderndes Gameplay
Contra
- Wenig Abwechslung
- Achievement-Glitches
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