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Die Xbox feiert im nächsten Jahr ihren 20. Geburtstag. Am 15. November 2001 erblickte die Spielkonsole in den USA das Licht der Welt. Seither wurde sie in ihren verschiedenen Ausführungen mehr als 150 Millionen Mal verkauft. Damit ist sie nach der Playstation die Nummer zwei der erfolgreichsten Spielkonsolen. Im November kam mit der Series X die neueste Generation der Konsole in die Märkte und war vielerorts im Handumdrehen ausverkauft. Eigentlich scheint es um die Xbox also bestens zu stehen. Allerdings gibt es möglicherweise Grund zur Sorge. Mit dem Cloud Gaming steht ein revolutionärer Dienst in den Startlöchern, der die gute alte Konsole und damit auch die Xbox überflüssig machen könnte.

Was ist Cloud Gaming?

Bislang ist es üblich, dass Spieldateien auf dem Gerät des Nutzers gespeichert und ausgeführt werden. Das gilt selbst für Onlinespiele. Beim Cloud Gaming hingegen wird auf das Endgerät lediglich ein Bild übertragen. Die Befehle des Spielers werden an ein Rechenzentrum übermittelt, wo das Spiel ausgeführt wird. Dieses Prinzip kommt schon jetzt bei einigen Spielen zum Einsatz. So werden zum Beispiel Slots und andere Spiele in Online Casinos aus Sicherheitsgründen auf der Hardware des Anbieters ausgeführt. Der Nutzer öffnet die Spiele im Browser und kann sie daher auf einem Gerät seiner Wahl ausführen. Besuche diese Seite, um dir ein Bild davon zu machen, wie Entwickler wie NetEnt oder Microgaming das Cloud Gaming bereits verfeinert haben. Aber auch die großen Tech-Unternehmen wie Google, Amazon und auch Microsoft haben das Cloud Gaming für sich entdeckt.

Die xCloud

Seit Neuestem können viele Xbox-Spiele auch auf dem Smartphone gespielt werden. Das war bislang schon allein deshalb nicht möglich, weil die kleinen Geräte dafür nicht die notwendige Leistung hatten. Dank Cloud Gaming ist diese Einschränkung hinfällig. Noch ist das Projekt natürlich in der Anfangsphase und so kann es durchaus einmal zu einem Ruckeln oder zu Abstürzen kommen. Und auch die Auswahl der Spiele ist bislang noch begrenzt. Aber es ist davon auszugehen, dass der Dienst nach und nach immer weiter ausgebaut wird. Denn Microsoft möchte dieses Feld auf keinen Fall seinen Rivalen aus dem Tech-Sektor überlassen. Es ist daher gut möglich, dass in einigen Jahren alle Xbox-Titel gestreamt werden können – und das möglicherweise nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch auf anderen Geräten wie PCs oder Smart-TVs.

Das Ende der Xbox?

Das Ende der Xbox dürfte trotzdem nicht so schnell kommen. Denn einige Vorteile hat sie immer noch gegenüber der neumodischen Technologie. Zum einen wäre da beispielsweise die Reaktionszeit, die besonders bei Onlinespielen eine große Rolle spielt. Jeder Befehl des Nutzers muss in das Rechenzentrum der xCloud übertragen werden und anschließend muss ein neues Bild berechnet und an das Endgerät gesendet werden. Das kann Zeit in Anspruch nehmen und bei jedem Verbindungsproblem zu spürbarem Ruckeln führen. Auch die Qualität der Grafik ist beim Cloud Gaming durch die Bandbreite der Netzverbindung beschränkt. Es wird daher mit Sicherheit noch lange Zeit Gamer geben, die lieber ihr eigenes Gerät vor dem Fernseher stehen haben.

Quelle: XBoxUser