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Am gamescom-Freitag verschlug es uns auch zu Activision. Auf dem Programm stand Call of Duty: Infinite Warfare. Und was wir das zu Gesicht bekamen gefiel ganz gut, allerdings bleibt die Frage offen, warum man dafür Termine im Pressebereich ausmachen muss!

Man stelle sich den Termin so vor: Nach einer kurzen Anmeldung geht es in den Innenbereich des Activision-Standes. Dort kann man sich dann wieder auf eine Liste eintragen lassen und sitzt kurze Zeit in einem Kino mit wirklich gemütlichen Sesseln. Dann drückt ein Mitarbeiter am PC auf Play und das war’s. David Guetta lässt grüßen!

Also saß ich da und war verdutzt, dass der Termin genauso ein Mist war, wie im Jahr zuvor bei Destiny. Ich bekam gleich drei Trailer zu Gesicht, einer davon war der Reveal-Trailer des Modus Zombies in Spaceland.

Bei den anderen beiden Trailern handelte es sich um Spielszenen aus Infinite Warfare und dem Remaster von Modern Warfare. Und mal ganz ehrlich, was soll ich euch davon berichten? Fangen wir vielleicht mir Modern Warfare an: Die gezeigten Szenen stammen aus einer der bekanntesten Missionen – Achtung Spoiler – nämlich der mit der Zündung einer Atombombe am Ende. Die Grafik war ganz schick, aber etwas detailarm, vor allem was die Gebiete anging. Ansonsten ist es halt Call of Duty: Modern Warfare. Punkt!

Zum neuesten Ableger zeigte man uns dann eine Mission auf einer Raumstation. Und, mit Ausnahme der Endsequenz, es wurde nicht ein einziger Schuss abgefeuert! Stattdessen führte man ein wenig die Charaktere ein und zeigt die durchaus schön gestalteten Gänge der Station, das Weltall und Planeten sowie Sonnenstürme.

Zugegeben, die Stimmung, die in den Minuten aufgebaut wurde, war gut, aber letztlich will man ja auch ein wenig Gameplay sehen und nicht nur ein paar auswechselbare Marines, die sich über die Mission unterhalten. Apropos: Hätte man eben jene einfach durch laufende Panzer ersetzt, hätte man meinen können einen Halo-Teil vor sich zu haben.

Mehr kann und will ich an dieser Stelle nicht von dem Call of Duty-Termin berichten. Es gab keine Möglichkeit, Fragen zu stellen oder Kritik zu äußern. Scheinbar braucht man eine gute Berichterstattung im Hause Activision bei Call of Duty nicht wirklich. In diesem Sinne "Danke" für den Termin und hoffentlich kann die Berichterstattung im nächsten Jahr dann etwas anders aussehen! Wie es geht, habt ihr doch bei Skylanders Imaginators gezeigt!

PS: Die gleichen Trailer wurden übrigens auch im Consumer Bereich auf der gamescom gezeigt. Und da durft man anschließend wenigstens noch an Arcade-Automaten daddeln!

Quelle: XBoxUser.de

6 Kommentare

XBU H3tf1eld Di, 30.08.2016, 11:34 Uhr

Also das ist natürlich bitter. Unter einem "Pressetermin" verstehe ich eher Q&A oder zumindest exklusive's Material und Infos. Aber sowas ist nicht nur peinlich sondern auch unnötig und reine Zeitverschwendung, um es mal ganz hart zu sagen. Aber das Problem bei den großen Studios ist ja, in meinen Augen, dass die Kunden die Blockbuster wie CoD, FIFA etc. ungesehen kaufen. Wenn das mal aufhören würde und nicht schon millionen euro an Umsatz durch Vorbestellungen gesichert wären, dann wären die Publisher zu vernünftigerem Marketing und die Entwickler zu besserer Arbeit gezwungen. Aber das ist nur meine Meinung.

XBU FloNÄ So, 28.08.2016, 17:50 Uhr

Das mit den Goodies an die Presse verstehe ich. Redakteure kommen im Normalfall von selbst und bekommen bei Bedarf auch Muster.
Unschön ist halt dass man aber nicht die Möglichkeit hatte das Spiel in Aktion zu sehen bzw. selber zu spielen. Schließlich soll möglichst positiv berichtet werden um die Vorbestellungen bzw. Verkaufszahlen anzukurbeln.
Anscheinend war das hier nicht nötig, COD ist wohl ein Selbstläufer.

XBU Zwobby So, 28.08.2016, 17:03 Uhr

XBU Buttercup schrieb:
Und im Consumer Bereich gabs Shirts & Stuff! Was haben die Redakteure bekommen? Nicht mal einen feuchten Händedruck. Echt ätzend. War leider nicht die einzige Präsentation, die so lieblos ablief.

Es macht ja auch mehr Sinn den Konsumenten mit Geschenken zu locken. Der Redakteur bekommt im Zweifelsfall sogar das Spiel als Muster umsonst und ist so keine finanzielle Zielgruppe. Natürlich könnte man Geschenke an Presse verteilen, das hat aber immer den Beigeschmack vom erkaufen.

Ich erinnere mich, dass es die letzten Jahre schon immer so war, das nur ausgewählte Presse Leute Goddies bekommen haben. Ich musste bei diversen Publishern richtig betteln um das zu bekommen, obwohl die ein ganzes Lager haben.

XBU MrHyde Sa, 27.08.2016, 10:27 Uhr

Das ist natürlich enttäuschend, wenn man in einem PR-Termin dann nur Videomaterial zu Gesicht bekommt, was zudem dann auch öffentlich zugänglich ist bzw. kurz danach veröffentlicht wird. Die gamescom schien aber, nicht nur bei Call of Duty, dieses Jahr etwas merkwürdig gewesen zu sein.

XBU Buttercup Fr, 26.08.2016, 20:05 Uhr

Und im Consumer Bereich gabs Shirts & Stuff! Was haben die Redakteure bekommen? Nicht mal einen feuchten Händedruck. Echt ätzend. War leider nicht die einzige Präsentation, die so lieblos ablief.

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