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Ballerspiel-Freunde haben sich vielleicht schon den neuen Indie-Titel Freakout: Calamity TV Show angesehen, der seit einigen Tagen auf der Xbox One Konsole erhältlich ist. Wir haben uns ebenfalls den Weg freigeballert...

Willkommen im Fernsehen!

Wer Running Man und ähnliche Filme gesehen hat, weiß schnell, worum es in der Freakout: Calamity TV Show geht. Es geht darum, sein eigenes Leben zu retten, während man dem Publikum zur Belustigung dient. Also her mit den Waffen und dann nichts wie raus hier. Umso besser, dass wir sogar von einer Organisation außerhalb Unterstützung erfahren...

...die aber wenig hilfreich ist und uns meist nur in noch mehr Schlamassel reinreitet. Abgesehen von dem bisschen Story drumherum, welche via Text und Ton erzählt wird, geht es vor allem darum, Wellen von Gegnern zu besiegen, bis man wieder einen Bereich weiter kommt. Wo natürlich die nächsten Gegner mit noch dickeren Wummen auf uns warten werden.

Insgesamt sind es 19 Level in fünf verschiedenen Kapitel, die zu meistern sind. Natürlich dürfen fette Endbosse dann nicht fehlen, die auch in verschiedenen Stufen zu besiegen sind. Stirbt allerdings bei einer Stufe, geht es wieder von vorne los. Selbst der niedrigste Schwierigkeitsgrad ist dabei herausfordernd genug, dass man etliche Male ableben wird, bevor man es geschafft hat.

Design teilweise störend

Freakout: Calamity TV Show spielt sich als Twin-Stick Shooter in einer Top-Down Ansicht, wie ihr es auch den Screenshots entnehmen könnt. Das Problem bei der Draufsicht liegt vor allem darin, dass Gegenstände wie Möbel, Brücken usw. nicht immer gleich zu erkennen sind. Manchmal sind die Farben der Gegenstände in einem ähnlichen Farbton wie der Fußboden gehalten und dann wird es unnötig schwierig: Man bleibt während der meist rückwärts gerichteten Flucht vor den Gegnern irgendwo hängen und bringt sich in eine Situation, die mit dem eigenen Tod endet. Hier hätte man vom Design her deutlich machen müssen, wo die Begrenzungen im Level zu finden sind.

Ist man mal in die Enge getrieben, freut man sich neben seiner Waffe auf jeden Fall auf ein Extra. Im Laufe des Spiels schaltet ihr eine kleine Zahl an Waffen und zusätzlichen Fertigkeiten frei, die jeweils vor dem Beginn eines Kapitels auszuwählen sind. Während manchmal die mächtige Kurzdistanz-Schrotflinte hilfreich ist, braucht man in anderen Abschnitten eher mal Kugeln, die weiter über den Bildschirm fliegen.

Bei den Extras sind vor allem ein kurzes Schutzschild, welches einmal vor lebensbeendenden Treffern schützt oder der Twister, der eine Gruppe an Gegnern niedermetzelt, sehr hilfreich. Vor allem, wenn der Bildschirm immer mehr unterschiedliche Gegnertypen zeigt, die von Kanonenfutter bis hin zu schwer zu eliminierenden Charakteren mit Schütz-Ausrüstung reichen. Wenn dann doch alles nicht mehr hilft, hilft vielleicht ein Freund, denn Freakout: Calamity TV Show kann man auch im CoOp-Modus spielen.

Fazit

Freunde des Dauerfeuers sollten sich die Freakout: Calamity TV Show einmal ansehen, denn hier kann man durchaus einige Stunden lang seinen Spaß haben. Das Gameplay ist einfach, dafür sind die Level durch ihre Gegner und teilweise ihr schlechtes Design herausfordernd.

Der Preis von knapp zehn Euro ist allemal fair und dafür wird ein passender Umfang mit einigen schwer zu besiegenden End-Bossen geboten.


Bewertung

Pro

  • Einfaches Gameplay
  • Niedriger Preis

Contra

  • Tlw. schlechtes Design hinsichtlich Sichtbarkeit von Gegenständen

Grafik 6 von 10
6/10
Sound 6 von 10
6/10
Gameplay 6 von 10
6/10
Umfang 7 von 10
7/10
Multiplayer 6 von 10
6/10
Spielspaß 7 von 10
7/10
6

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