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In ChainStaff macht ihr euch auf in den Kampf gegen gefräßige Monster, die sich aufgrund von Sternsporen aus dem Weltall zu diesen entwickelt haben. Zum Glück ist auch der Hauptprotagonist des Actionspiels nicht mehr nur noch Mensch, sonst hätten wir gegen die Aliens wohl keine Chance. Also auf in den Kampf...

Bunte Brutalität

Was ist da nur mit mir geschehen? Ich habe auf einmal so viel Kraft und irgendwie passe ich nicht mehr durch eine Türe durch... verdammt, was ist das auf meinem Kopf? Ist das überhaupt noch mein Kopf? Ja, irgendwie schon, denn der Eindringling aus dem Weltall hat sich auf eurem Hals festgesetzt. Da er euch stärker macht und mit euch gemeinsam gegen mutierte Monster kämpft, kann man sich dem Problem auch später widmen. Nun heißt es erst einmal, sich durch zehn bunte Level zu kämpfen. Die sehen niedlich aus, aber so werdet ihr nicht empfangen. Hinter jeder Ecke warten die kuriosesten Feinde auf euch.

Sie krabbeln, fliegen oder springen auf euch zu und ihr werdet schnell merken, dass euch nicht viel Zeit bleiben wird. Also Feuer frei mit der X-Taste und dem linken Stick zielen, mit LT könnt ihr dann zusätzlich noch dafür sorgen, dass ihr stehenbleibt und eure Ziele besser trefft. Das hilft nicht, wenn es schnell gehen muss, aber wenn ihr Gegner schon am Bildrand erkennt, könnt ihr diese aus der Entfernung schon mal beiseite räumen. Neben dem normalen Feuer gibt es zusätzliche Waffen wie Lenkraketen, die ihr nach und nach durch Technologiepunkte freischalten und ausrüsten könnt.

Eure wichtigste Waffe ist aber der ChainStaff, eine Art Speer, der euch in vielem Momenten retten wird. Bei manchen Gegnern reicht normale Munition kaum aus, da hilft es, den aufgeladenen ChainStaff zu werfen und den Gegner zu eliminieren. Bei manchen, großen Krabbelmonstern muss der ChainStaff mehrmals eingesetzt werden. Das bekommt man aber schnell raus, zum Beispiel weil bestimmte Teile des Monsters noch beweglich sind.

Der Speer kann mehr

Ein gutes Waffenarsenal mag beruhigend sein, aber manchmal hilft die dickste Wumme nicht und es geht um Hilfsmittel zur Bewegung oder schlichtweg um Schutz. Auch das kann der Speer, euer ChainStaff. Aufgeladen könnt ihr in den Boden oder an Wände stecken, um damit entweder an höhere Punkte zu klettern, davon abzuspringen oder auch darunter bzw. dahinter Schutz zu suchen.

Vor allem gegen die großen Endbosse der jeweiligen Level wird es auf einen guten Mix ankommen, bei dem ihr eure Waffe einsetzt, durch Laufen oder Springen ausweicht und zudem den ChainStaff einsetzt, um gegen Angriffe geschützt zu sein. Seien es Geschosse oder Feuer, wenn ihr von der Angriffsrichtung aus gesehen hinter bzw. unter oder über dem ChainStaff Schutz sucht, werdet ihr eure wenigen Leben sichern können.

Das ist auch noch wichtig zu verstehen: Ein Treffer oder auch nur eine Berührung mit einem Alien kostet euch ein Leben, die Anzahl (zum Start meist 4) seht ihr oben links im HUD. In den Leveln sind aber auch Extra-Leben versteckt, die man ebenso gerne einsammelt, wie Sternensporen oder zusätzliche Alienteile, die euch weitere Fähigkeiten gewähren. Ein Stück vom "Flipper"-Alien lässt euch bspw. Wasserfälle wie in einem Aufzug auf- oder absteigen. Fähigkeiten, die ihr für die Bewältigung der Gebiete benötigen werdet.

Schön ist auch, dass es unterschiedliche Wege gibt, meistens einen Weg unten und einen, der euch in die Höhe führt. Beides mag euch zum Ausgang aus dem Gebiet bringen, aber wenn ihr alles einsammeln oder alle Soldaten befreien wollt, besucht ihr ein Gebiet auch mehrmals. Apropos Befreien: Die menschlichen Soldaten lässt man ja gerne frei und wird mit einem Technologiepunkt belohnt... oder spricht die Alien-Stimme aus euch und ihr fresst die Organe der Soldaten? Dann guten Appetit.

Fazit

ChainStaff ist ein cooler Mix Action und Geschicklichkeit, denn neben reichlich Waffeneinsatz werdet ihr auch ganz viel durch die Gegend springen oder schwingen. Euer Speer ist der beste Begleiter, der euch beschützen wird. Die Gameplay-Mechaniken sind schnell erlernt, aber in den großen Bossfights nicht einfach zu meistern. Hier ist das Spiel aber fair, denn nach Verlust aller Leben startet ihr an einem Speicherpunkt in der Nähe.

Der Grafikstil ist bunt und wild, dazu passende gibt es rockige Musik vor allem wenn actionreiche Momente anstehen. Zehn Gebiete klingt auf den ersten Blick nicht nach viel, diese sind aber sehr groß und bieten die unterschiedlichsten Wege, so dass man sie auch für das Retten von Soldaten oder Einsammeln von Extras mehrfach besuchen muss. Schade ist hier nur, dass man auf der Gebietskarte nicht genau erkennen kann, wo man schon war und wo ggf. noch etwas fehlt. Man sieht nur, welchen Bereich man noch gar nicht entdeckt hat, aber eben nicht, in welchen Ecken eines bekannten Bereichs man noch nicht war. Da fehlt die Übersicht völlig.

Der Preis von 14,99 Euro ist mehr als fair, das Gesamtpaket bei dem spaßigen Actiontitel passt. Schaut euch ChainStaff am besten selber einmal an!


Bewertung

Pro

  • Spaßiger Action-Mix
  • Rockige Sounds
  • Verrückte Bossgegner

Contra

  • Zwischensequenzen sind langweilig
  • Keine Lokalisierung auf der Map

Grafik 7 von 10
7/10
Sound 7 von 10
7/10
Umfang 6 von 10
6/10
Gameplay 8 von 10
8/10
Spielspaß 7 von 10
7/10
Preis/Leistung 8 von 10
8/10
7

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