Super Beitrag, hat mir sehr gefallen. Jedoch finde ich, kann man auch anderen Spieleschmieden keinen Mangel an Mut zusprechen, denn was du in deinem Beitrag angesprochen hast, gilt so ja auch für andere Spielserien. Verändere ich z.B. Battlefield zu sehr, kann es schnell passieren, dass Fans abspringen und andere Spieler, die ich mit diesen Änderungen ansprechen wollte, eh bei ihrer Marke bleiben und so hat man dann quasi noch weniger Verkäufe, als wenn man einfach "bei seinen Leisten" geblieben wäre.
Ich finde ein gutes Beispiel ist Halo. Ich selbst bin großen Halo-Fan und kann mit COD nicht viel anfangen. Plötzlich fängt Bungie in Reach damit an, die Kampgane von der Inszenierung wie COD zu gestalten und im Multiplayer so viel zu verändern, dass sich die eingefleischten Fans vor den Kopf gestoßen fühlen. Letztlich hat Bungie es mit Reach geschafft, noch mehr zu verkaufen, doch zu welchem Preis?
Es gibt also nur 2 Möglichkeiten: Viele Veränderungen mit dem Risiko, Fans zu vergraueln oder kaum Veränderungen, mit der Sicherheit die Fans beizubehalten, jedoch kaum neue Spieler hinzugewinnen zu können.
Letztlich würde ich persönlich auch kein Risiko eingehen und liefern, was verlangt wird, auch wenn es dadurch nie oder nur selten zu wirklichen Inovationen in diesem Genre kommen kann.
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25.10.2011, 21:13 #1Erfahrenes Mitglied Hardcore Zocker
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25.10.2011, 21:30 #2Ex-XBU-Team Hardcore Zocker
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@TNT2808...da geb ich dir vollkommen Recht, der Mangel an Mut zum Risiko ist für alle eigentlich gleich.
Ich bin bei meinem Gedanken davon ausgegangen, dass es dabei alleinig um den Platz auf dem Verkaufsthron geht. Also, dass es einen neuen Thron-Pächter gibt. Dann wäre die Konkurrenz am Zug, denn den daraus abgeleiteten Zwang zum Risiko würde ich in diesem Fall alleinig der Konkurrenz zuweisen. Wieso sollte der jetzige Thron-Inhaber etwas riskieren, denn er könnte dabei höchstwahrscheinlich nur verlieren. Wenn ein Konkurrent den Thron einnehmen will, muss er das Risiko tragen.
Andererseits könnte es aber auch gut möglich sein, dass niemand ernsthaft in Erwägung zieht, den Thron für sich zu beanspruchen und stattdessen auf seine Zielgruppe zu bauen. So wie beispielsweise Epic Games, die von ihrem Produkt wissen, dass es einfach nicht so viele Massen ansprechen kann und für sich eigentlich auch gar nicht beanspruchen will, sondern viel eher seine Zielgruppe ordentlich bedienen möchte. Die wahren Ziele der einzelnen Publisher bzw. Entwickler, werden wir vielleicht auch gar nicht erfahren...aber müssen wir das überhaupt?
Wichtig ist doch, dass wir als Käufer im Großen und Ganzen dass erhalten, was wir uns wünschen. Ein Spiel welches ich mit meinen Freunden oder auch allein spielen kann und damit eine Menge Spaß erhalte. Es muss ja auch eigentlich gar nicht der Superhit der Massen sein, sondern kann auch gut und gerne ein Nischenprodukt sein.
Genauso wie es bei anderen Freizeitbetätigungen aussieht. Nicht nur Fußball kann Bedürfnisse genügend abdecken. Es gibt auch viele Aktive sowie Passive, die genauso viel Spaß und ähnliches erhalten, indem sie sich mit Schach, Badminton, Schwimmen, Billard oder sonst was auseinandersetzen.Gridlockveteran

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25.10.2011, 23:28 #3XBoxUser.de - Team XBU Hero
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Verständlich. Aber man muss auf folgendes achten, und ich weiß, dass es besonders unserem lieben XBU Mastermind damals auf der Gamescom genauso wie mir erging: Call of Duty 4: Modern Warfare hatte es geschafft, in Call of Duty radikale Änderungen mit sich zu bringen, ohne dass es Fans der Serie verschreckt hätte und ohne Neukäufer abzuschrecken.
Ich sehe ein Problem in der CoD Entwicklung, so wie es momentan stagniert: CoD-Freaks sind im Gameplay drin, für sie gibt es teilweise nicht genügend Änderungen. Viele kehren CoD langsam den Rücken zu (ich zähle mich selbst dazu und habe jetzt auch zu Battlefield gewechselt). Sicher - einige bleiben, aber darum geht's mir nicht.
Außerdem: Neukäufer finden immer schlechter einen Zugang. Immer komplexer, immer mehr Möglichkeiten. Für Fans der Serie bedeutet das: Neue Features ohne die alten zu verlieren. Für Anfänger: überfordert.
Nunja. Jeder wie er will.
Ich erwarte von Call of Duty halt mal wieder einen Schritt in eine ganz andere, neue Richtung. Hat bei CoD4 geklappt. Hatte bei CoD3 nicht funktioniert (Einführung von Klassen im Multiplayer)
Es ist - wie du sagst - riskant. Aber ich bin bereit als Kunde mich aufs Risiko einzulassen
Mal schauen wie's weitergeht...

„The point of philosophy is to start with something so simple as not to seem worth stating, and to end with something so paradoxical that no one will believe it.”
Bertrand Russel in The Philosophy of Logical Atomism (1918)
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26.10.2011, 12:52 #4Erfahrenes Mitglied Daddel König
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Also ich kann eigl. allen hier nur zu stimmen
. Bin auch der Meinung das sie mal einfach ein auf Riskant machen sollen. Aber wie hier schon erwähnt wurde denke sie wahrscheinlich nur am Thron. Und da sie auch meine meinung auf dem Thron bleiben.
Brauchen sie wohl nix neues machen! Das ist wohl deren meinung. Zu dem ist es dennen denke ich mal egal. Weil die CoD fans es sowieso kaufen. Spätestens dann
werden sie was "wirklich neues" machen wenn sie verluste machen. Eher glaub ich nicht. Ich wollte mir eigl. auch MW3 nicht kaufen komme trotzdem nicht herum
allein wegen der kampagne schon nicht. Und zudem wenn der MP gut fesselt, fesselt der mich auch wirklich
. CoD BO hat es diesmal nich geschafft.....Und zum anderen
ist das nicht nur bei CoD so sondern auch bei einigen anderen Titeln. Sorry das ich wieder auf Battlefield zurück komme. vergleich mal BC2 mit BF3. Was gibst da schon für unterschiede ausser grafik und bissel Animation. Im grossen und ganzen auch das gleiche ausser nur mit ein paar anderen waffen und ausrüstung. Naja egal.
Aber trotzdem bitte CoD macht euch mal gedanken! Um langfristiger sicht nicht die käufer und die fans zu verscheuchen.Geändert von Royale (26.10.2011 um 12:54 Uhr)




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