UFC 2009 Undisputed
Gamefacts



Genre: Sport
Xbox Live: Ja
Spieler im Multiplayer: 2
Sprache (Text/Ton): Deutsch/Englisch
USK: Keine Jugendfreigabe
Erscheinungsdatum: 22.05.2009
Homepage: Zur Homepage
Review
2. Juni 2009 - 11:07 - XBU Zwobby
Sportsimulationen gehören schon immer zu den beliebtesten Genres auf Spielekonsolen. Die UFC hat sich im TV vom Nieschenprodukt zum Bestseller hochgearbeitet. Nun kommt der Versuch, auch eure Xbox 360 zu erobern. Ringrichter spielen wir dabei und checken für euch im Review, ob es bei UCF Undisputed 2009 mit rechten Dingen zugeht.
Fight Club
UFC steht für Ultimate Fighting Championship. Es handelt sich um eine Mixed-Martial-Arts Liga in der zwei Kämpfer in einem 8-Eckigem Käfig, einem Octagon, gegeneinander kämpfen.
Wie Mixed-Martial-Arts schon vermuten lässt, kommen hier diverse Stile zutragen. Es treffen alle Arten des Kickboxen, Ringen, Boxen oder des Judos aufeinander, was auch die Spannung dieses Kampfsports ausmacht. Gleichzeitig macht dies auch die Härte aus. Oft ins Gespräch geraten, wurde sich irgendwann darauf geeinigt, es werde mit Handschuhen gekämpft, Schläge auf den Hinterkopf und in den Unterleib sind verboten und unfaire Gesten wie Haare-Ziehen ist natürlich auch nicht erlaubt.
Bei normalen Kämpfen gibt es drei Runden a 5 Minuten, geht es um den Titel, gibt es fünf Runden. Entschieden wird klassisch durch einen Knock Out, ein technisches Knock Out (der Gegner ist nicht im Stande, sich zu wehren, oder ist zu stark verletzt), eine Aufgabe oder nach Punkten. Wie auch im Box Sport gibt es zwischen den Runden Pausen, die genutzt werden, um die Athleten so gut wie es geht herzurichten.
Virtueller Fight Club
In der neuesten digitalen Umsetzung der UFC hat man sich sehr streng an die Regeln der Vorlage gehalten. Auch hier werden fünf Minuten Runden abgehalten, wobei es bei guten Kämpfern eher selten über die volle Distanz von drei oder sogar fünf Runden geht. Die verschiedenen Kampfstile und auch die Athleten selber sind alle vorhanden.
Auch in dieser Version geht es nicht zimperlich zu, daher auch die USK Einstufung "Keine Jugendfreigabe". Erwischt ihr euren Gegner richtig, wird dieser mit einem Cut weiter kämpfen müssen, der Ring wird nun von Schlag zu Schlag mit dem Blut eures Opponenten geschmückt. Das TKO kann im Spiel nur durch einen Gegner erreicht werden, der nicht mehr fähig ist, sich zu wehren, einen Abbruch auf Grund zu hoher Verletzungen gibt es nicht, das stört aber nicht sonderlich. Um das Ultimate Fighting Erlebnis zu vertiefen, gibt es verschiedene Spielmodi für euch.
Begleitet von Ausschnitten der Kommentator-Reaktionen bei berühmten Kämpfen und passenden US-NU Metal Tracks oder chilligen Beats wählt ihr im Wesentlichen zwischen
- Schaukampf
- Karriere
- Classic Fights
- Xbox Live
- Training
Der letzte Punkt sollte jedoch eure erste Wahl sein, so wird es euch auch automatisch vom Game ans Kämpfer-Herz gelegt.
Bilder anklicken für Vergrößerung:Ultimate Fighting Championship Undisputed 2009 macht seinem Vorbild alle Ehre. Wenn ich die Show im TV sehe, bekomme ich Lust zu zocken und andersherum ebenso. Auch die komplexe Steuerung passt zu dem Titel. Sie bietet dem geübtem Kämpfer viele Möglichkeiten, schließt zeitgleich aber Neulinge aus. Grafik und Sound sind in allen Belangen zufriedenstellend, hier sind wir auf die 2010er Fassung gespannt.
Die Auswahl an Kämpfern, Moves und Kombinationen bieten Abwechslung für lange Zeit. Streitigkeiten im Freundeskreis lassen sich ab jetzt gut mit UFC per Xbox Live klären und auch sonst hat so ein Kampf im Octagon eine beruhigende Wirkung.
UFC 2009 ist hart, bietet aber genug Raum für Taktik. Die Karriere ist nicht zu lang und bietet Wiederspielwert. Alles in allem können wir von einem guten Einstand auf der Xbox 360 reden.
Es gibt einen XBoxUser Special Award für den guten Multiplayer mit eingebautem Stressventil.
Wertungen
Pro & Contra
Pro:
+ Viele Original-Kämpfer
+ Komplexe Steuerung mit Übung präzise
+ Ein Gefühl vom Schmerz wird gut vermittelt
Contra:
- Kommentatoren auf Dauer öde
- Komplexe Steuerung für Anfänger zu schwer



