Ghost Recon Future Soldier - Umfangreiches Preview zum Shooter
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3. Mai 2012 - 18:00 - XBU Mastermind
Bereits über fünf Jahre ist es her, dass Ubisoft mit Ghost Recon Advanced Warfighter 2 die Shooterfans der "langsameren Gangart" mit einem für damalige Verhältnisse hervorragenden Xbox 360 Titel beglückt hat. Der Nachfolger der Serie sollte noch mehr bieten und weiter in die Zukunft des Kampfes blicken lassen. Im Zuge dessen wurde zunächst der Name zu Ghost Recon Future Soldier geändert. Dann folgten erste Screenshots, einige Videos und immer wieder rückte ein Release Termin nach hinten. Oftmals stellte man sich die Frage, was Ubisoft mit dem Titel treibt.
Seinen Höhepunkt der Verwirrung erreichte der Titel vor zwei Jahren, als mit Kinect die Bewegungssteuerung ins Haus stand und auch Ubisoft sehr schnell eine Unterstützung ankündigte. Bei vielen Fans stellten sich bereits die Nackenhaare auf. Doch zum Glück ruderte Ubisoft schnell zurück und präsentierte lediglich eine Kinect Unterstützung im Menü bzw. beim Customising der Waffen. Den ersten Blick auf eine noch nicht fertige aber bereits spielbare Version konnten wir vor zwei Jahren im Rahmen unseres Gamescom Besuches hinter verschlossenen Türen auf dem Ubisoft Stand werfen. Was uns dort präsentiert wurde, sah damals bereits ganz gut aus und es wirkte, als wäre nur noch weiterer Feinschliff von Nöten. Doch es dauerte weiterhin.
Die Beta gibt einen ersten Eindruck des Mehrspielermodus
Nun soll es Ende Mai endlich soweit sein und Ghost Recon Future Soldier wird am 24. Mai in den Handel kommen. Seit einigen Wochen ist bereits für Vorbesteller und andere Glückliche eine Teilnahme an der Ghost Recon Future Soldier Multiplayer Beta möglich, die euch erste Eindrücke eines neuen Spielmodus ähnlich dem Hauptquartier Modus der Call of Duty Reihe vermittelt. Auch wir haben uns die Beta ausgiebig angesehen und einige Test Matches hinter uns gebracht. Die Meinungen im Team und auch der getroffenen Mitspieler weichte während Diskussionen um das neue GRFS stellenweise extrem ab. Während Neulinge sich meist schnell zurecht fanden, hatten gerade die GRAW Veteranen so ihre Probleme. Zwar war die Steuerung zum Großteil bereits aus GRAW bekannt und auch das Deckungssystem – das nun auch im Multiplayer hervorragend funktioniert – intuitiv bedienbar, aber die Spielmechanik und vor allem das Tempo haben sich drastisch geändert.
GRAW, das waren langsame überdachte taktische geplante Mehrspielereinsätze. Rusher hatten keine Chance, denn diese waren schnelles Futter für die bereits am Spawn positionierten Sniper. Doch in GRFS scheint dies nun alles anders – und genau dadurch bedarf es einer nicht unwesentlichen Resistenz gegen Frust. Die Mehrspieler Beta bietet euch aktuell den Kampf auf zwei unterschiedlichen Maps. Schnell fällt bei beiden Maps auf, dass man sich schleunigst aus dem Spawn aufmachen sollte, um nicht direkt dem Gegner als Spawntrap–Gulasch entgegenzulaufen. Ja richtig – LAUFEN – was in GRAW eher selten zu sehen war, Bedarf zumindest zu Beginn des Spiels in GRFS einer Notwendigkeit. Es gilt, schnell seine Kameraden taktisch zu verteilen und den EMP Punkt einzunehmen. Leider kann dies nur ein Spieler, indem er mit dem Punkt interagiert – etwas schneller geht es, wenn man seinen Charakter aufgelevelt hat und passendes „Hacking Werkzeug“ sein eigen nennt. In diesen Momenten ist man jedoch ganz schön offenherzig dem Beschuss durch die Gegner ausgesetzt. Wenn da das Team nicht unterstützt, dann liegt man schnell verwundet am Boden und ist keine Hilfe mehr.
Wurde der Punkt einmal eingenommen, dann heißt es, selbigen zu verteidigen. Je nach Karte kann das sogar recht einfach sein, denn der Gegner spawnt immer in einer hinteren Region. Bei beiden verfügbaren Karten war jedoch schnell ersichtlich, dass – passendes Teamplay vorausgesetzt – meist kein Entkommen mehr aus dieser Spawnfalle war. Schade, denn genau hier hatte GRAW 2 bestens vom Vorgänger dazugelernt und durch die Spawnzonen das Spawntrapping verhindert. Zwar kann man bei seinem Teamkameraden spawnen (solange sie sich nicht zu nah am Objekt oder im Kampf befinden) – aber ist das Team einmal komplett zurückgedrängt, war in unseren Testspielen meist kein Entkommen mehr möglich.
Auf der 2. Seite findet ihr Infos zum Singleplayer, zur Optik des Spiels und das Fazit...
Bilder anklicken für Vergrößerung:Quelle: XBoxUser.de
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Verfasst von XBU mATriX2305 am 4. Mai 2012 - 10:06.
Ich habe lange darauf gewartet, dass mit einem neuen Ghost Recon Titel die Serie fortgeführt wird. Auf dem Papier hat der Titel durchaus Potential und dein gutes Preview macht einmal mehr deutlich, dass der Titel vielversprechende neue Elemente beinhaltet aber sich das neue Konzept erst einmal beweisen muss.
Die Beta teste ich nun mit Abständen immer wieder und muss leider festhalten, dass ich damit noch immer gar nicht klarkomme. Ghost Recon sollte erst gar nicht versuchen taktisch gegen ein CoD anstinken zu wollen. Hier sollte man besser altbewährtes weiterentwickeln und es dabei belassen.
Vorbestellung ist erst einmal storniert...mit dem Geld gehe ich lieber mit meiner Frau essen und warte erst einmal die allgemeine Meinung zu dem Titel ab. Nur um kurz mitreden zu können ist es dann doch zu viel Geld.
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Verfasst von XBU Doom Eye am 4. Mai 2012 - 10:17.
Also ich komme super klar im MP, wenn man ein Team hat das nicht nur auf Kills aus ist dann geht es den "Rushern" mega an den Kragen.
Zum Thema "Spwan-Trap" so schlimm ist es auch nicht, wenn die Gegner zu nahe am Spawn des eigenen Teams sind wird ein neuer Spawn aktiviert und man kommt am anderen ende der Map raus.
Mir gefällts und ich freu mich derbe auf den SP/Coop
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Verfasst von XBU MrHyde am 4. Mai 2012 - 10:20.
Mit der Beta im MP kam ich auch nicht so zurecht, mit 3rd Person tue ich mich da aber auch noch etwas schwer. Aber auch hier denke ich, im Team wirds Spaß machen, wenn die Server-Probleme in der finalen Version nicht auftreten.
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Verfasst von XBU Dirty am 4. Mai 2012 - 10:21.
Die Beta spielt sich für mich wie eine Billigkopie von CoD im Third-Person-Gewand. Öde, anspruchslos, kaum herausfordernd und absolut kein Unterhaltungswert. Die Präsentation ist absolut blutleer und steril, was eventuell an der Beta liegt, was ich aber nicht glaube....Sound finde ich absolut minderwertig bis null. Beim Spielen habe ich mich mich an erster Linie an Operation Flashpoint erinnert...
Der Titel wird mir keinen einzigen Cent wert sein und wird wohl eher CoD-Fans ansprechen, bis BO2 erscheint. Kann mir nicht vorstellen, dass GRFS in den Aktivitätslisten von xbl länger als 2-3 Wochen zu finden sein wird. Gut möglich, dass es im Team Spaß machen kann...macht Flaschendrehen oder Knobeln aber auch...
Meiner Meinung nach geht es Ubisoft um das schnelle Geld bei Release. Einen Spitzenplatz im Shooter-Bereich wird wohl von vornherein nicht das Ziel sein. Schade, aber da spiele ich lieber weitere 9000 Runden Gears-Warzone.
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Verfasst von XBU Doom Eye am 4. Mai 2012 - 10:32.
Warum reduzierst du GRFS denn nur auf den MP? Da gibt es doch so viel mehr was spaß machen wird...wundert mich genauso wie wenn Leute Battlefield 3 auf den SP reduzieren.
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