Tony Hawk's Proving Ground

 

Gamefacts: Allgemeine Infos zu Tony Hawk's Proving Ground

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Plattform: Xbox 360
Publisher: Activision
Genre: Sport
Xbox Live: Ja
Spieler im Multiplayer: 2-8
Sprache (Text/Ton): Deutsch/Deutsch
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum: 01.11.2007
Deine Wertung: None , Durchschnitt: 6.8 (10 Wertungen)
 

Review: Der Testbericht zu Tony Hawk's Proving Ground

10. November 2007 - 13:10 - XBU Philippe

Ein weiteres Jahr ist vorrüber, und erneut beschert uns Neversoft einen weiteren Teil ihrer berühmten Tony Hawk-Serie. Der mittlerweile bereits 9. Teil, Tony Hawk's Proving Ground, enthält wieder ein paar Neuerungen, einen riesigen Level und verspricht mehr Atmosphäre. Ob sich das Skateboard-Spiel diesmal gegen den neuen Konkurrenten von EA "Skate" durchsetzen kann, verraten wir euch in unserem Review.

Karriere, Hardcore oder Riggen?

Auch dieses Jahr bietet das neue Tony Hawk eine neue Story. Ihr schlüpft in die Haut eines selbst erstellten Skaters, welcher es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Skate-Olymp zu erklimmen. Erneut müsst ihr praktisch vom „Nichts“ zum Weltstar aufsteigen. Zwar eine altbewährte Geschichte, dennoch immer motivierend. Neu ist, dass ihr den Weg eurer Karriere bestimmen könnt. So sind die Profi-Skater in drei Kategorien aufgeteilt: Karriere, Hardcore und Rigger.

Karriere-Skater sind nur an einem interessiert: Ruhm und Geld. Sie machen alles was die Berühmtheit steigert; von Magazin-Shootings bis hin zu Werbefilmen. Wählt ihr die Richtung der Karriere-Skater, so trefft ihr auf Profis wie Stevie Williams, Arto Saari oder Nyjah Huston. Bei ihnen müsst ihr verschiedene Aufgaben in Kombination von Nail-The-Trick und Fotos machen. Im Mittelpunkt steht immer euer Bekanntheitsgrad.
Hardcore-Skater geht es nur um das eine: Skaten, wo und wann man will! Sie setzen sich über alle Regeln hinweg, und schrecken auch nicht vor Prügel zurück. Sie sind auf verrückte Stunts aus, brauchen aber keine Kameras, die ihr Können beweisen. Unter den Hardcore-Skatern trifft man alte Bekannte wie Mike V und Andrew Reynolds, aber auch Neulinge wie Dustin Dollin sind mit von der Partie. Eure Aufgaben werden unter anderem das Checken von fiesen Gangs oder das zerstören von unnützen Objekten sein.
Rigger sind die kreativsten Skater. Sie sehen Möglichkeiten, wo andere keine sehen. Sie bilden, bauen und modifizieren was das Zeug hält. Alles ist skatebar, und das beweisen unter anderem weltbekannte Profis wie Daewon Song, Vanessa Torres oder Jeff King. Ihr werdet hier mit dem Rig-A-Kit Toll bekannt gemacht, mit dem ihr jederzeit Objekte in die Stadt hineinstellen könnt und die Umgegend modifizieren könnt. So wird aus einer Platte im Boden ein Kicker und ein umgebogener Telefonmast wird zum Rail.

Abhängig von der Richtung, die ihr nach und nach wählt (ihr könnt während des Spiels Aufgaben aller Kategorien machen – für eine müsst ihr euch am Schluss aber entscheiden und weitere Aufgaben meistern), habt ihr auch jeweils ein individuelles Ende der Story!
 
Großer Umfang! ... oder nicht?
 
Nachdem wir unseren Skater erstellt haben, wo uns allerlei Zubehör, Kleider, Frisuren und Decks zur Verfügung standen, können wir uns auf in die Spielwelt von Tony Hawk machen! Hier fällt auf, dass gerade dieser bereits von Anfang an so etwas wie einen roten Faden durch die Story zieht. Er stellt dir die verschiedenen Skater-Typen vor, und meldet sich immer über ein virtuelles Handy bei dir, wenn du erfolgreich warst. Er ist ein Beobachter und steht über dem Geschehen.

Nun geht es also ran ans Aufgaben bewältigen! Und dort gibt es scheinbar unendlich viel zu tun. So kann man jeweils 3 verschiedene Skater aus den 3 verschiedenen Kategorien treffen, um die Story voranzutreiben. Jeder Profi hat seine eigene kleine Story. So versucht man bei Stevie Williams die besten Fotos mit Nail-The-Trick zu machen, und es den Leuten in Philly so richtig zu zeigen, wo man bei Bam Margera nur aufs Klettern und Finden neuer Spots aus ist. Die Story ist allgemein aber relativ kurz. Nicht, dass sie bei einem Tony Hawk Spiel je sonderlich lang gewesen ist, aber erfahrene Spieler haben – zumindest die Story – in 10 Stunden hinter sich gebracht.

Aber das ist noch lange nicht alles! So einfach macht sich Neversoft das Ganze nämlich nicht. Neben den Story-Aufgaben gibt es hunderte von Nebenaufgaben. Unter anderem wären das Skill-Challenges (die man bereits aus THP8 kennt), welche durch simple Markierungen auf der Straße oder auf den Mauern der Stadt gekennzeichnet sind, und bei denen es darum geht, gewisse Distanzen (im Grinden, Manualen, Wallriden, Springen usw…) zu schlagen. Dann gibt es auch noch die zahlreichen Foto-Jobs, die man passend zu jeder Skate-Kategorie (Karriere, Hardcore und Rigger) erfüllen kann, um sein Geld (mit welchem man Videos, Tools für den Video-Editor, Klamotten für den Skater, Objekte zum Bauen usw. kaufen kann) und/oder seine Fertigkeitspunkte zu steigern.

Letzteres ist neu und sind eine Erweiterung der normalen Stats, wie wir sie aus den alten Tony Hawk-Spielen kannten. Die Fertigkeiten entsprechen erneut 3 verschiedenen aus den 3 verschiedenen Skate-Kategorien. Es gibt Nail-The-Trick, Nail-The-Grab, Nail-The-Manual, Aggro-Kick, Skate-Checks, Carving, Rig-A-Kit, Modding und Klettern. Alles könnt ihr erlernen, und zweimal „upgraden“ mittels Fertigkeitspunkten, die ihr euch im Spiel durch Erfüllen von Aufgaben verdient.

Der Umfang scheint diesmal enorm groß, wenn man bedenkt, wieviel Zeit man alleine darin investieren muss, die verschiedenen Aufgaben alle zu finden. Eines jedoch könnte ein bisschen stören: Das diesjährige Tony Hawk ist verdammt schwer! Zumindest, was die „Krank“-Aufgaben angeht. Denn auch dieses Jahr habt ihr bei jeder Aufgabe im Spiel die Wahl aus 3 verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Ihr könnt versuchen die Aufgabe in Amateur, Profi oder Krank zu bewältigen, dies steht euch frei. Für Profi und Krank gibt es aber mehr Geld und Punkte zum Einkassieren… Doch diesmal scheinen die Entwickler kein Erbarmen mit den TH-Veteranen gehabt zu haben: Manche Krank-Aufgaben scheinen sogar für Cracks der Serie unmöglich…

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Fazit

Bild von XBU Philippe

Tony Hawk’s Proving Ground hat sich seit dem Release der Demo und der Vorstellung auf der Games Convention deutlich verbessert.

Die Steuerung ist gut wie immer und auch die Atmosphäre wurde von den Entwicklern gut eingefangen. Überraschend Spaß macht das Riggen und die Modifizierung der Umwelt.

Der Online-Modus wurde deutlich verbessert und einige neue Features sorgen dafür, dass die Tony Hawk Serie doch noch nicht komplett ausgelutscht zu sein scheint. Nun bleibt eine Frage offen: Wie geht es weiter? :)

88%

Wertungen

Grafik:
86%
 
Sound:
88%
 
Story:
90%
 
Umfang:
87%
 
Spielspaß:
90%
 
Gameplay:
88%
 
Multiplayer / XBL:
90%
 
Gesamtwertung:
88%
 

Pro & Contra

Pro:
+ Multiplayer gut gelungen
+ Gewohnte Steuerung

 
 
 

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