Summer Stars 2012

 

Gamefacts: Allgemeine Infos zu Summer Stars 2012

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Plattform: Xbox 360
Publisher: KochMedia
Genre: Sport
Xbox Live: Ja / Kinect: Ja - empfohlen
Spieler im Multiplayer: 2-4
Sprache (Text/Ton): Deutsch/Deutsch
USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Erscheinungsdatum: 30.03.2012
Deine Wertung: None , Durchschnitt: 4.4 (49 Wertungen)
 

Review: Der Testbericht zu Summer Stars 2012

30. April 2012 - 11:27 - XBU mATriX2305

Nach und nach werden die Temperaturen milder, so dass man die Heizung langsam ausschalten kann. Bei den teilweise noch frostigen Temperaturen der vergangenen Wochen kamen l√§ngst noch keine Fr√ľhlingsgef√ľhle auf. Mit Summer Stars 2012 wollen Deep Silver und 49Games der kalten Jahreszeit nun entg√ľltig den R√ľcken kehren und laden uns dank Kinectunters√ľtztung dazu ein, die Rolle der Couch-Potatoe abzulegen und den Kreislauf wieder in Wallung zu bringen. Ob der Titel tats√§chlich in er Lage ist uns von der Couch zu bekommen oder einen die Sommerspiele doch eher kalt lassen, hat uns interessiert. Mehr dazu in unserem sportlichen Review.

Der Teamleiter

Bei Summer Stars 2012 steht ihr als Spieler im Mittelpunkt des Geschehens. Als Leiter eines namenlosen Teams aus einer Vielzahl an mehr oder weniger talentierten Sportlern ist es eure Aufgabe, diese zu Stars der internationalen Sportszene zu entwickeln. Ihr k√∂nnt w√§hrend der Trainingseinheiten nach und nach neue F√§higkeiten freischalten und diese mit gesammelten Erfahrungspunkten kaufen und verbessern. Ihr tretet in spannenden Duellen gegen Kontrahenten an und erhaltet bei einem Sieg beispielsweise neue Sportausr√ľstungen f√ľr eure Protagonisten. Mit diesen k√∂nnt ihr in insgesamt 18 Disziplinen eure sportlichen F√§higkeiten unter Beweis stellen. In der Theorie klingt das schon einmal recht spannend und herausfordernd. Theorie und Praxis liegen aber nicht selten weit auseinander, so dass der Beweis noch aussteht, dass der Titel tats√§chlich das Zeug zum Star des diesj√§hrigen Sommers hat.

Keine Meisterleistung

Es ist bekanntlicherma√üen noch kein Meister vom Himmel gefallen und die Titel um die Meisterschaft des optisch besten Kinect-Titels hat Summer Stars 2012 leider nicht nur knapp verfehlt. Kinect Titel sind zwar grunds√§tzlich nicht daf√ľr pr√§destiniert, grafische Referenztitel zu sein. Summer Stars 2012 erweist sich bei genauerer Betrachtungsweise aber gerade mal als ein Titel in der Kategorie der unteren Mittelklasse.

Der Titel wirkt einerseits durch einen ansprechenden Detailgrad und ein recht lebendig wirkendes Design alles andere als langweilig. Andererseits lassen Texturen eure Summer Stars und deren sportliche Umgebung nicht selten alt aussehen. Die Qualit√§ten eines Spiels h√§ngen aber nicht ausschlie√ülich von den √§u√üeren Werten ab, uch wenn das Auge das Organ ist, welches sich als erstes einen Eindruck vom Spiel verschafft. Immerhin stellt euch die Navigation durch die halbwegs aufger√§umte Men√ľstruktur des Spiels nicht bereits vor die ersten H√ľrden, so dass eure sportliche Bestimmung schnell gew√§hlt ist.

Bist du ein Karriertyp?

Der Karrieremodus von Summer Stars 2012 wird euch einiges abverlangen. Bevor ihr euch also den ersten offiziellen Events widmet, k√∂nnt ihr in einer Trainingseinheit zun√§chst gegen euch selbst antreten. Ihr m√ľsst euch speziellen Herausforderungen stellen, durch welche euch bei Erfolg immer neue F√§higkeiten freigeschaltet werden. In einem Wettkampf gilt es, sich gegen sieben KI-Gegner zu beweisen, w√§hrend du im Cup-Modus dich in einer Vielzahl von Disziplinen gegen die KI behaupten musst. Zur weiteren Steigerung der Abwechslung k√∂nnt ihr im Duell gegen einen besonders starken Gegner antreten oder Spezial-Herausforderungen annehmen, in denen ihr au√üergew√∂hnliche Aufgaben zu erledigen habt.

Wer sich nicht lange mit dem Karrieremodus aufhalten m√∂chte, der darf sich direkt in ein freies Spiel st√ľrzen. Wie der Name schon sagt, seid ihr hier weitest gehend frei in der Wahl der zu spielenden Disziplin. Ihr k√∂nnt einen eigenen Cup erstellen und individuelle Veranstaltungen mit bis zu 28 Events organisieren. Egal f√ľr welchen Spielmodus ihr euch entscheidet, spielst ihr das Spiel mit Kinect-Unterst√ľtzung, so wird eure Leistung in den unterschiedlichen Disziplinen analysiert und der individuelle Fitness-Level ermittelt. Jedes Event unterliegt einer bestimmten Gewichtung der drei Kategorien Kraft, Ausdauer und Koordination, welche f√ľr die Analyse eurer sportlichen Aktivit√§ten zu Grunde gelegt werden.

Es gibt viel zu tun

In Sachen Spielorgansiation zeigt sich der Titel schon einmal sehr flexibel und ihr könnt eure sportlichen Aktivitäten zu Hause ganz nach den eigenen Interessen gestalten. In sportlicher Hinsicht stehen euch insgesamt 18 unterschiedliche Disziplinen zur Auswahl. Die Gesamtzahl der unterschiedlichen Disziplinen ist in die Kategorien Laufen, Werfen, Springen, Schwimmen, Bogenschießen, Trampolinturnen, Fechten und Mountainbiking eingeteilt, in denen es teils mehrere Einzeldisziplinen zur Auswahl gibt.

In Sachen Steuerung habt ihr die Wahl, ob ihr den Game-Controller zum Einsatz bringt oder ihr dank Kinect-Unterst√ľtzung selbst zum leibhaftigen Controller werdet. Wer sich f√ľr die Controller-Steuerung entscheidet, wird sich trotz modernster Technik an Spiele der 80er Jahre erinnert f√ľhlen. In den meisten Disziplinen gilt es sein Geschick im Button-Mashing unter Beweis zu stellen und muss in den Laufdisziplinen so schnell wie m√∂glich am rechten Stick r√ľtteln. Es ist zwar nicht so, als w√ľrde die Steuerung nicht funktionieren, zeitgem√§√ü umgesetzt ist das Gameplay jedenfalls nicht.

Körpersprache

Der Einsatz der Ganzk√∂rpersteuerung hat hier schon weitaus mehr zu bieten. Zwar wiederholen sich gewisse Bewegungsabl√§ufe zur Steuerung eures Protagonisten, so dass sich nach einiger Spielzeit eine gewisse Monotonie einstellt. Dennoch ist die technische Umsetzung, wenn auch nicht perfekt, immerhin akzeptabel gelungen. Positiv auff√§llig ist auch die Tatsache, dass zur kontrollierten Steuerung kein √ľberm√§√üig gro√üer Abstand zum Kinect-Sensor einzuhalten ist. Selbst aus der N√§he werden eure Bewegungen meist korrekt, wenn auch mit einer gewissen Verz√∂gerung, erkannt.

Wer alleine spielen langweilig findet, der versammelt einfach Freunde oder den Rest der Familie vor dem Fernseher und tritt zu spannenden Wettk√§mpfen an. Mit insgesamt bis zu 4 Spielern k√∂nnt ihr eure sportlichen F√§higkeiten unter Beweis stellen. Entweder nacheinander oder im Splitscreen f√ľr bis zu vier Spieler.

Bilder anklicken f√ľr Vergr√∂√üerung:
 

Fazit

Bild von XBU mATriX2305

Mit Summer Stars 2012 pr√§sentiert uns Deep Silver eine umfangreiche Sammlung an sportlichen Disziplinen bzw. Mini-Games. Insgesamt 18 Disziplinen aus unterschiedlichen Kategorien sorgen f√ľr ausreichend sportliche Abwechslung. Karrieremodus, Freies Spiel und auch die M√∂glichkeit, eigene Cups mit bis zu 28 Events zu erstellen, geben euch die Chance, die sportlichen Aktivit√§ten ganz nach euren pers√∂nlichen Vorstellungen zu gestalten.

Optisch nagt der Titel schon deutlich am Zahn der Zeit, auch wenn es nicht von der Hand zu weisen ist, dass man sich zumindest M√ľhe gegeben hat, dem Spiel ein wenig Olympia-Atmosph√§re zu verpassen. Soundtechnisch bietet der Titel zwar eine Unterst√ľtzung f√ľr das Dolby Digital Tonformat...zu h√∂ren bekommt man davon aber merkbar wenig. Der Ton macht zwar die Musik, aber Summer Stars 2012 ist nun einmal kein Musikspiel.

F√ľr den Titel ist zwar kein Kinect-Sensor obligatorisch, da die Controller-Steuerung aber recht antiquarisch ist und Kinect im wahrsten Sinne mehr Bewegung ins Spiel bringt, seid ihr bei Interesse an dem Titel nur gut beraten, wenn ein Kinect-Sensor vorhanden ist. Der Hinweis "Kinect-Sensor empfohlen" prangert bei diesem Titel zu recht auf dem Front-Cover. Immerhin ist die technische Umsetzung ganz akzeptabel gelungen, so dass es meist das eigene Verschulden ist, wenn ein Ziel nicht erreicht wird.

63%

Wertungen

Grafik:
58%
 
Sound:
65%
 
Story:
62%
 
Umfang:
74%
 
Spielspaß:
62%
 
Gameplay:
64%
 
Multiplayer / XBL:
57%
 
Gesamtwertung:
63%
 

Pro & Contra

Pro:
+ Individuelle Sportevents organisierbar
+ 18 unterschiedliche Sportdisziplinen
+ Technisch akzeptable Kinect-Unterst√ľtzung

Contra:
- Antiquarische Controllersteuerung
- Optisch gibt es keinen Meistertitel
- Nach einiger Zeit monotones Gameplay

 
 
 
 
 

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