Just Cause

 

Gamefacts: Allgemeine Infos zu Just Cause

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Plattform: Xbox 360
Publisher: Eidos
Genre: Action
Xbox Live: Nein / Kinect: Nein
Spieler im Multiplayer: Keine
Sprache (Text/Ton): Deutsch/Deutsch
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum: 21.09.2006
Deine Wertung: None , Durchschnitt: 7.4 (11 Wertungen)
 

Review: Der Testbericht zu Just Cause

6. Oktober 2006 - 22:01 - XBU Zwobby

Der Sommer in Deutschland ist definitiv vorbei,  die kalte und dunkle Jahreszeit steht uns unmittelbar bevor! Eidos lädt uns aber ein, den CIA Agenten  Rico Rodriguez auf die Insel San Esperito zu begleiten. Wie der Spieler diesen tropischen Cocktail aus Feuergefechten, Frauen und Fahrzeugen erlebt und ob Just Cause eine bessere Investition ist, als ein Flugticket nach Kuba erfahrt ihr in unserem Review.

Urlaub auf der Insel

Wer ruhigen Urlaub sucht, der wird in Just Cause nicht f√ľndig werden, denn das Staatsoberhaupt der Insel San Esperito, ‚ÄěSalvador Mendoza‚Äú verbringt seine Freizeit gerne mit Drogengesch√§ften, Korruption und Massenvernichtungswaffen. Was liegt also n√§her, als dass die US-Regierung ihren besten Mann Rico Rodriguez und sein Team auf die Insel schickt, um das Regime zu st√ľrzen.

Mit einem Sturz beginnt auch gleich das Spiel, ihr findet euch im Fallschirmsprung √ľber dem Strand wieder und werdet durch Schie√üereien und eine Verfolgungsjagd perfekt in die Grundlagen von Just Cause eingef√ľhrt. Diese Grundlagen entsprechen im Allgemeinen denen eines jeden Third-Person-Shooter, also ist die Steuerung kein Problem, sie ist sogar mit einem gutem Autoaiming ausgestattet. Ist dieses Tutorial erstmal bestanden, bietet sich eine kleine Pause an, in der wir uns die Insel ansehen k√∂nnen.¬†
 
1.025km² zu entdecken…

‚Ķso verspricht es die H√ľlle des Spieles, ich habe nicht nachgez√§hlt, aber nach dem was ich gesehen habe, glaube ich der H√ľlle ohne Zweifel. Eine Rundfahrt durch das Paradies zeigt uns eine riesige Welt mit Bergen, Gr√ľnland, St√§dten und Wasser, soweit das Auge reicht. Beim Blick auf den Sonnenuntergang w√ľnscht man sich mehr als einmal pers√∂nlich auf der Insel zu sein. Wahrscheinlich w√ľrden wir dann wohl¬† kaum Gebrauch von all den Vehikeln machen, daf√ľr haben wir aber ja Rico. Besonders der Flug mit einem Hubschrauber stellt sich als wahres Vergn√ľgen dar. Wer einmal aus √ľber 1000 Metern aus dem Helikopter gesprungen ist, weiss auch die Pop-Ups der B√§ume zu verschmerzen, wer dies nicht kann, unternimmt eine Bootstour, auf dem Wasser gibt es bekanntlich weniger B√§ume.

Mein Auto, meine Yacht und meine Waffen

Auf einer so riesigen Insel ist ein Spaziergang zwar sch√∂n, um die sehr lebendige Landschaft zu genie√üen, jedoch soll es manchmal auch schneller gehen. Diverse Motorr√§der, Autos, Boote, Hubschrauber und Flugzeuge bieten sich f√ľr einen Ausflug an. Wie bereits erw√§hnt, gef√§llt mir der Helikopter am besten, besonders wenn es sich um ein bewaffnetes Modell handelt. Boote lassen sich, so empfinde ich es, eher schwer lenken und sind damit eher eine schlechte Wahl, wenn es um Sekunden geht. Bei Autos gibt es Typen, die sich einfach lenken lassen, genauso wie auch Fahrzeuge, die eher schwer √ľber die Stra√üen zu navigieren sind, aber im realen Leben ist dies ja nicht anders. Alles in allem ist das Handling der Vehikel eher Arcade-lastig, was zum Spielkonzept passt.

Sollte man das Bed√ľrfnis versp√ľren, w√§hrend der Fahrt das Auto zu verlassen, oder gar auf ein anderes zu springen, so geht dies dem Spieler dank der gelungenen Stunt-Funktion einfach von der Hand. Die Fahrzeuge k√∂nnen wir uns entweder mit Waffengewalt klauen, oder von jeder Klasse ein Model per Helikopter einfliegen lassen, was wirklich n√ľtzlich ist, wenn unser Held mal am Rande der Insel festsitzt. Die angesprochene Waffengewalt wird mit einem ordentlichen Arsenal durchgesetzt, 2 verschiedene Handfeuerwaffen (wobei eine konstant bleibt) und 2 gr√∂√üere Kaliber kann Rico tragen, hinzu kommem noch Granaten bzw. Sprengs√§tze und ein Greifhaken, um z.B. Helikopter und Flugzeuge zu entern, was riesigen Spa√ü macht und auch noch wie in Hollywood aussieht.¬†

Bilder anklicken f√ľr Vergr√∂√üerung:
 

Fazit

Bild von XBU Zwobby

Just Cause ist eines der Spiele, die mit ihrer Grafik auf sich aufmerksam machen. Ohne Frage sieht das Spiel und die Insel richtig gut aus, dieser Eindruck wird leider durch geringe Pop-Ups und die schon angesprochenen Bugs gestört.

Die Hauptmissionen und die Storyline konnten mich begeistern, es macht einfach Spa√ü, jedoch h√§tten weniger aber daf√ľr kreativere Nebenmissionen dem Spiel gut getan. Sehr ge√§rgert haben mich 3 Punkte: Das schlechte Timing bei der Lippensynchronisation und die sich st√§ndig wiederholenden Spr√ľche der Nebencharaktere (besonders weil der Sound sonst wirklich gut gelungen ist) und zu guter Letzt die Physik.

Es ist √Ąrgerlich wenn ich mit einem Panzer nicht durch einen Maschendrahtzaun fahren kann oder auch mit dem Motorrad nicht durch Holzz√§une. Landet eine Kiste mit Vehikel auf einer Person so wird diese wie ein Flummi wieder hochgefeuert. Die unzerst√∂rbaren Z√§une schr√§nken die Freiheit stark ein und die Flummi-Kisten wirken sehr albern. Alles in allem ist Just Cause trotzdem ein sch√∂ner Action-Titel, gerade durch das ungew√∂hnliche Setting. Viel Spa√ü werden Action-Fans auf jeden Fall mit diesem Singleplayer-Titel haben, aber man kann nicht¬† von Perfektion reden, da zu viele kleine Macken und fehlende Xbox-Live/Mutliplayer-Funktionen das sonst so gute Bild etwas tr√ľben.

XBoxUser Special Award f√ľr tropisches Flair!

86%

Wertungen

Grafik:
86%
 
Sound:
87%
 
Story:
87%
 
Umfang:
86%
 
Spielspaß:
85%
 
Gameplay:
85%
 
Multiplayer / XBL:
0%
 
Gesamtwertung:
86%
 

Pro & Contra

Pro:
+ Gute Präsentation
+ Ordentlicher Umfang
+ Tropisches Flair

Contra:
- Kein Multiplayer

 
 
 

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