Colin McRae: Dirt 2

 

Gamefacts: Allgemeine Infos zu Colin McRae: Dirt 2

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Plattform: Xbox 360
Publisher: Codemasters
Genre: Rennen
Xbox Live: Ja
Spieler im Multiplayer: 2-8
Sprache (Text/Ton): Deutsch/Deutsch
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Erscheinungsdatum: 11.09.2009
Deine Wertung: None , Durchschnitt: 8.6 (89 Wertungen)
 

Review: Der Testbericht zu Colin McRae: Dirt 2

23. September 2009 - 18:25 - XBU Valle0204

Mit Colin McRae: DiRT2 bringt Codemasters ziemlich genau zwei Jahre nach dem Tod des Rennsportlers Colin McRae den siebten Teil der bekannten Rally Serie auf den Markt. DiRT 2 ist der direkte Nachfolger des 2007 erschienenen DiRT, welches die Simulation auch erstmals auf die Xbox 360 brachte. DiRT 2 soll ein breiteres Publikum ansprechen und für mehr Action sorgen. Ob das gelingt, verraten wir euch in unserem Test.

Einblick in die Geschichte

Die Colin McRae Spieleserie startete erstmals 1998, drei Jahre nach McRae's Weltmeistertitel, auf dem Computer und der Playstation durch, darauf folgten im 1-2 Jahresabstand vier weitere Titel der Serie, bis 2007 der erste Next-Gen Teil auf der Xbox 360 sowie der PS3 erschien. Mit dem neuen Namen: DiRT wollte der Publisher und Entwickler Codemasters die Serie namentlich sowie gameplaymäßig mehr in die Richtung von reinen offroad Events bringen.

2008 folgte kein weiterer Teil der Colin McRae Serie und der Verbleib des Genrelieblings war erstmals unbekannt. Dies galt bis zu ersten Interviews, die einen neuen Titel für den September 2009 ankündigten, der als Andenken an den verstorbenen Rallyweltmeister qualitativ zu den besten gehören sollte. Colin McRae: DiRT 2 wurde mit der dritten Generation der Ego Engine, die auch in Race Driver: Grid verwendet wurde, von Codemasters entwickelt und so mit einem komplett neuen Physik und Schadensmodell ausgestattet.

Yeah, ich hab Profi-Freunde

Schnell starteten wir DiRT 2, nachdem es endlich im Hause ankam, und verfolgten die Intro-Serie, in der uns Ken Block begrüßt und viel Spaß beim Spielen wünscht. Weiter geht es mit Travis Pastrana der uns erstmal zu einigen schriftlichen Paragraphen zwingt. Vorname, Nachname, Nationalität und den aus Grid bekannten Audionamen müssen wir eintippen bzw. aus einer Liste von verfügbaren Namen, die das Spiel später korrekt ausspricht, auswählen. Ist der eigene Name nicht dabei, was leider selbst bei recht bekannten Namen der Fall sein kann, bleibt einem noch die Liste von Spitznamen, die wieder jede Menge witzige Wortzusammensetzungen beinhalten.

Doch nun noch mal zurück zu Travis Pastrana, Dave Mira und Ken Block, was machen die eigentlich im neuen Colin McRae DiRT 2? Ganz einfach, sie sind Teil einer recht umfangreichen Neuorientierung der Rally Serie. Im Vordergrund des weiteren Spielverlaufs stehen nicht mehr WRC Meisterschaften und Turniere mit mehrtägigen Events und bekannten Rallyfahrern, sondern eine DiRT Tour mit mehr als 100 Rennen und die X Games von Europa, Asien und Amerika. Dabei begleiten euch die Profis, die nicht immer aus dem Rallysport stammen und unterstützen euch mit Tipps oder der ein oder anderen Spende, damit ihr an neuen teuren, Events teilnehmen könnt.

*Colin McRae, 146 Rally Teilnahmen*

Hotel, nein Danke!

Die erste große Neuerung fällt sofort im Menü auf bzw. in unserem Campingwagen. DiRT 2 verzichtet auf ein klassisches und schlichtes Menü und setzt voll auf Partystimmung. Das Menü ist so auf einem kleinen Gelände inmitten einer tobenden Menge von Rallyfans aufgebaut. Dort habt ihr euren eigenen Trailer, euer Team, das am PC alle wichtigen Events einrichtet, sowie eine kleine Aufbockanlage, auf der ihr eure Autos begutachten könnt. Außerhalb von eurem Lager wird ordentlich Stimmung mit Live Konzerten gemacht. Wer Need For Speed: Pro Street kennt, wird sich an ein ähnliches Spektakel bei der Rennauswahl erinnern.

In eurem Trailer gibt es jede Menge persönliches Zeug. Zwischen altem Geschirr und Energydrinks könnt ihr auf den an der Wand hängenden Multiplayer-Modus oder die persönlichen Statistiken auf der Couch aufrufen. Das Herzstück liegt aber auf dem Schreibtisch neben dem Laptop, der sich gerade im DiRT 1 Menü aufhält: Die DiRT Tour Karte. Auf ihr befinden sich alle Events und von dort aus könnt ihr sie auch starten.

*Colin McRae, 626 WM-Punkte*

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Fazit

Bild von XBU Valle0204

Colin McRae: DiRT 2 zeigt sich als tolles Rallyspiel für Anfänger aber auch langjährige Fans der Serie. Die Veränderungen im Karrieremodus passen gut zum neuen, etwas arcade lastigerem Gameplay. Die Events sind abwechslungsreich und bieten mit den verschiedenen Schwierigkeitsgraden für jeden Spieler eine Herausforderung.

Schadensmodell, Fahrzeugeinstellungen und die Gegner KI sind ebenso gut programmiert, wie die Animationen im Menü-Hintergrund. Grafisch zeigt DiRT 2, was die Xbox 360 kann und auch beim Sound müssen keine Einbußen hingenommen werden. Die Rennstrecken sind Landestypisch gestaltet und lassen jeden Spieler komplett in die Rallywelt eintauchen.

Neue Rennmodi wie Gate-Crasher oder Domination bringen noch mehr Spaß ins Spiel, fordern aber auch die Geschicklichkeit und Taktik des Spielers heraus. Ein fehlendes Wettersystem, Schneestrecken sowie ein Tuningpart sind noch Rallytypische Punkte, die wir leider weiter vermissen. Dafür gibt es aber einen kompletten Multiplayer-Modus, der Ranglistenrennen und normale Spaßrennen in allen Rennkategorien unterstützt.

Wer sich mit DiRT 2 eine astreine Simulation erhofft hat, sollte vor dem Kauf unbedingt die Demo herunterladen und spielen. Alle anderen können beruhigt zugreifen, denn Colin McRae DiRT 2 bietet das im Moment beste Rennerlebnis, das es für die Xbox 360 gibt.

91%

Wertungen

Grafik:
96%
 
Sound:
90%
 
Story:
90%
 
Umfang:
90%
 
Spielspaß:
92%
 
Gameplay:
90%
 
Multiplayer / XBL:
89%
 
Gesamtwertung:
91%
 

Pro & Contra

Pro:
+ Astreine Grafikdarstellung auf den Strecken
+ Richtiger Multiplayer-Modus
+ Originalgetreue Fahrzeuge
+ Tolle Anpassungsmöglichkeiten für den Wagen (Cockpit Interieur)
+ Neue Spielmodi + Rückblendfunktion

Contra:
- Kein Wettersystem, keine Schneerennen
- Teils sehr kurze Rennen, wenig klassische Rallyrennen
- Kein Splittscreen
- Weniger Autos als im Vorgänger, Kein Tuning
- Kein Fotomodus, Wiederholungen nicht abspeicherbar

 
 
 
 
 
 

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