Batman: Arkham City

 

Gamefacts: Allgemeine Infos zu Batman: Arkham City

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Plattform: Xbox 360
Publisher: WarnerBrosInteractive
Genre: Action
Xbox Live: Ja / Kinect: Nein
Spieler im Multiplayer: Keine
Sprache (Text/Ton): Deutsch/Deutsch
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum: 21.10.2011
Deine Wertung: None , Durchschnitt: 8.3 (667 Wertungen)
 

Review: Der Testbericht zu Batman: Arkham City

31. Oktober 2011 - 11:16 - XBU Mastermind

Gute zwei Jahre sind vergangen, seitdem uns die Rocksteady Studios mit Batman: Arkham Asylum ein vermeintliches Meisterwerk der Videospielgeschichte präsentierten. Der damalige Erfolg kam überraschend. Dennoch war bereits frühzeitig die Entscheidung getroffen, dass ein Nachfolger produziert werden sollte. Voller Vorfreude aber auch Skepsis beobachtete ich nun bis hierhin die Trailer, Screenshots und Pressemeldungen, denn es dürfte nicht leicht werden, dieses Abenteuer zu toppen. Ganz uneigennützig schlüpfte ich für den Testbericht somit ein weiteres Mal in den Heldenanzug des dunklen Ritters...

Verrückte Welt...

Die Story von Batman: Arkham City startet knapp eineinhalb Jahre nach den Geschehnissen von Arkham Asylum - wir erinnern uns: Der Joker konnte kurzzeitig aus dem Blackgate Gefängnis fliehen, wurde jedoch von Batman wieder zurück gebracht und musste dort mit ansehen, dass dies ein Teil des Plans war, mit dem der Joker sowohl das Gefängnis wie auch die Arkham Asylum Anstalt übernehmen wollte. Nach einigen Stunden Kampf konnte Batman den Joker jedoch wieder in seine Schranken weisen und wir den Abspann genießen.

Aber zu diesem Tag veränderte sich Gotham City. Da während der Aktivitäten so mancher Strafgefange bereits ausgerissen und Teile des Gefängnisses beschädigt waren, fasste die Stadtverwaltung kurzerhand den Entschluss, einen ganzen Teil der Stadt abzuriegeln und zu einem Gefängniskomplex umzufunktionieren. Freies Feld für die Anarchie. Daher war es kein Wunder, dass sich schnell diverse Lager rund um die inhaftierten Superschurken wie Joker, Mr. Freeze und den Pinguin bildeten - Der Film "Die Klapperschlange - Flucht aus L.A." lässt grüssen.

Über nicht ganz ungeplante Aktivitäten lässt sich Bruce Wayne in den Arkham City Komplex verschleppen, um dann von seinem Butler Alfred mittels gut platzierter Kapsel mit seinem Batsuit und einigen Features versorgt zu werden. Der dunkle Ritter ist zurück und das Abenteuer beginnt.

Schnell in den Batsuit geschwungen und schon kann es losgehen - Freude für alle, die bereits den ersten Teil gespielt haben. An der Spielmechanik wurde nichts Wesentliches verändert und man kann ungehindert in das erste Abenteuer stürzen. Neuankömmlinge müssen etwas Geduld aufbringen, denn bereits zu Beginn stehen recht viele Funktionen zur Verfügung - deren Erklärung folgt aber zum größten Teil erst im weiteren Verlauf. So werden Spieler des ersten Teils bereits frühzeitig Nebeneingänge in das Gerichtsgebäude - hier wartet unsere erste Mission - suchen, um der Horde an Gegnern vor der Türe aus dem Weg zu gehen. Neulinge werden sich vermutlich erstmal im Getümmel mit einer Vielzahl an Gegnern wieder finden. Im Spielverlauf erlangt unser Batman für niedergestreckte Gegner und gelöste Riddler Rätsel sowie gefundene Riddler Trophäen Erfahrungspunkte, mit denen einige der Gadgets oder auch die Panzerunge von Batman aufgerüstet werden können.

Freeflow 2.0

Wie bereits im ersten Teil kommt in Batman: Arkham City das Freeflow Kampfsystem zum Einsatz. Es fügt selbständig Angriffe gegen die Gegner zusammen und lässt so selbst ungeübte Spieler zum Kombomeister werden. Hier machen sich jedoch einige Veränderungen bemerkbar. So kann man nun mit genauem Timing noch bessere Kombos gegen die Gegner erzielen - dies muss man jedoch auch, denn die Anzahl der Gegner hat sich zum Vorgänger drastisch erhöht.

Wo vormals 3-5 Gegner auf Batman warteten, besteht nun so eine kleine Truppe schnell aus 10-15 Mitgliedern und große Gruppen können aus bis zu 30 Gegnern bestehen. Es gibt also Einiges zu tun. Die Tastenkombinationen der Kombos behielt man zum Glück mit dem Vorgänger gleich. Dafür feilte man noch einiges an den Bewegungen, die nun noch flüssiger erscheinen und mehr Spaß denn je machen.

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Fazit

Bild von XBU Mastermind

Wer den ersten Teil mochte, der muss Arkham City lieben. Die Rocksteady Studios haben es tatsächlich geschafft, einen fantastischen Titel noch besser zu machen und dabei dennoch nicht das Spielgefühl zu verlieren. Bereits nach wenigen Minuten kann man sich in Arkham City heimisch fühlen und verschmilzt mit Batman zu einem großen Ganzen.

Es ist fast unmöglich, nicht die nächste Nebenmission zu starten und den Gefangenen zu helfen oder gar eine kurzzeitige Allianz mit einem Widersacher einzugehen. Von Langeweile ist keine Spur. Immer wieder findet man neue Riddler Rätsel und selbst wenn man diese noch nicht erreichen kann, so lassen sich diese nun auf der Karte markieren, damit sie zu einem späteren Zeitpunkt lösen kann. Die Entwickler arbeiteten wie in diesem Beispiel an so vielen Kleinigkeiten, aber verloren niemals das Gefühl des Vorgängers. Dafür geht der Daumen klar nach oben.

Wie bereits beschrieben sollten Batman Neulinge sich etwas Zeit nehmen, um all die Möglichkeiten und Gadgets nach und nach auszutesten, die bereits zu Beginn des Spiels zur Verfügung stehen. Deren Nutzung geht schnell in Fleisch und Blut über. Batman: Arkham City ist nicht nur ein würdiger Nachfolger - es toppt den Vorgänger ohne mit der Wimper zu zucken, ist dabei ausgewogener und selbst technisch legt es die Messlatte nochmals nach oben!

92%

Wertungen

Grafik:
92%
 
Sound:
94%
 
Story:
90%
 
Umfang:
89%
 
Spielspaß:
94%
 
Gameplay:
93%
 
Multiplayer / XBL:
0%
 
Gesamtwertung:
92%
 

Pro & Contra

Pro:
+ Tolle Synchronisation
+ Viel Freiraum
+ Freeflow Kampfsystem
+ Verzicht auf permanentes HUD
+ Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern

Contra:
- Tutorial für Einsteiger zu dünn
- Story lebt emotionale Momente nicht immer aus
- Gegnerhorden, die man manchmal gerne umgehen würde
- Catwoman - Erstkäufer DLC

 
 
 

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