Resident Evil: Afterlife
Filmfacts

Preis SD-Version: 420 Microsoft Points (leihen) / Nicht vorhanden (kaufen)
Preis HD-Version: 500 Microsoft Points (leihen) / Nicht vorhanden (kaufen)
Laufzeit: 92 Minuten
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Regie: Paul W.S. Anderson
Hauptdarsteller: Milla Jovovich, Ali Larter, Wentworth Miller
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Review
12. Dezember 2011 - 14:20 - XBU mATriX2305
Die kühle vorweihnachtliche Zeit lässt in vielen Haushalten Gemütlichkeit einkehren. Eine heiße Tasse Tee, eine dicke Wolldecke und ein gutes Fernsehprogramm, sind grundsätzlich kein schlechtes Rezept für gemütliche Stunden zu Hause. Herbst und Winter sind aber auch ideale Jahreszeiten für grippale Infekte und laufenden Nasen. Wer sich aktuell mit derartigen Zipperlein rumplagen muss und hoffentlich schnell wieder auf die Beine kommt, sollte aber mal einen Blick auf Resident Evil: Afterlife werfen, den ihr über zune mit eurer Xbox 360 ansehen könnt.
Dagegen ist kein Kraut gewachsen
Gegen den T-Virus ist nämlich noch kein Kraut gewachsen und verglichen mit den Folgen einer T-Virus Infektion ist jede Grippe Kindergeburtstag. Resident Evil: Afterlife knüpft an die Handlung von Resident Evil: Extinction, dem dritten Teil der Serie, an. Die hübsche Milla Jovovich schlüpft abermals in die Rolle der Alice. Immerhin hat sie am Ende des dritten Teils angekündigt, dass sie mit den Vorständen der Umbrella Corporation noch eine Rechnung zu begleichen hat.
Die Umbrella Corporation war es nämlich, die nahezu die gesamte Menschheit mit dem verheerenden T-Virus infiziert und somit die Menschen in mörderische Untote verwandelt hat. Seitdem kämpft Alice dafür, den Drahtziehern der Umbrella Corporation das Handwerk zu legen und die Menschheit vom T-Virus zu befreien. Sie will den Konzern vernichten und hofft in Los Angeles darauf, die letzten menschlichen Verbündeten zu finden. Leider zu spät, denn auch dort haben sich bereits tausende Infizierte ausgebreitet und man findet sich erneut in einer scheinbar ausweglosen und tödlichen Falle wieder.
Digitale Zombieunterhaltung
Resident Evil: Afterlife beginnt förmlich mit einer Metapher, die von der für den T-virus verantworlichen Organisation abzuleiten ist. Es ist ein regnerischer Tag, auf der Straße quälen sich die Leute mit Regenschirmen durch die Straßen Tokios und die Kamera fokussiert auf eine Person. Mitten in dem Gedränge steht eine Frau teilnahmslos im Regen. Plötzlich reißt der eben mutierte Zombie den Kopf rum und fällt einen Passanten an. Der T-Virus breitet sich über Tokio aus, die Lichter der Stadt erlöschen und der Kampf gegen den Virus und die Umbrella Corporation geht in die vierte Runde.
Resident Evil: Afterlife ist der erste Teil der Serie, der vollständig in 3D gedreht wurde. Zwar bleibt uns die dritte Dimension über den Zune Marktplatz noch verwehrt aber selbst in der zweiten Dimension wirkt das Bild ungewöhnlich plastisch, so dass man sich eine gewisse Zeit an die neue Resident Evil Optik gewöhnen muss. Die Bild- und auch die Tonqualität sind brilliant und können nur noch von der Bluray-Version des Films übertroffen werden. Hat man sich einmal an die neue Resident Evil Optik gewöhnt, darf man sich auf eine solide Zombie-Story einlassen und wird 96 Minuten gut unterhalten.
Bewertung
Mit Resident Evil: Afterlife läutet Regisseur Paul W.S.Anderson und Hauptdarstellerin Milla Jovovich die vierte Runde im Kampf gegen den T-Virus und die Umbrella Corporation ein. Afterlife ist der erste Titel der Serie, der vollständig in 3D Technik aufgenommen wurde.
Auch wenn der Zune Marktplatz uns die dritte Dimension noch verwährt, so ist die Präsentation auch in der zweiten Dimension ungewöhnlich plastisch. Hat man sich einmal mit der neuen Optik angefreundet, werdet ihr zusätzlich von einer sehr guten Soundkulisse verwöhnt und bekommt eine grundsolide Zombi-Story präsentiert.
Für Resident Evil Freunde ist Afterlife ohnehin ein Pflichtprogramm aber auch sonst kann der Streifen gut und kurzweilig unterhalten, ohne dabei eine ungewöhnlich tiefgreifende Story zu präsentieren.

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