Die Muppets (2012)

 

Filmfacts

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Genre: Komödie
Preis SD-Version: 420 Microsoft Points (leihen) / 1340 Microsoft Points (kaufen)
Preis HD-Version: 500 Microsoft Points (leihen) / 1750 Microsoft Points (kaufen)
Laufzeit: 100 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: James Bobin
Hauptdarsteller: Jason Segel, Amy Adams, Chris Cooper, Rashida Jones
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Deine Wertung: None , Durchschnitt: 7.7 (24 Wertungen)
 

Review

16. Juli 2012 - 22:11 - XBU ringdrossel

Die Muppets treiben nun auf dem Xbox Marktplatz über zune ihr Unwesen. Nachdem der letzte Ableger der Muppets vor 12 Jahren nur mäßige Kritiken erntete, versucht nun Disney einen neuen Erfolg mit dem aktuellen Film zu erzielen. Schließlich zählt die Serie mittlerweile zu dem Kult, den einfach jeder auf die eine oder andere Weise zu sehen bekommen hat.

Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs

Ähnlich einem Film wo zwei Herren mit Sonnenbrillen einem Pinguin aus der Patsche helfen und ehemalige Mitglieder der Band zusammentrommeln, so wird auch hier versucht die Gang der Muppets für einen wohltätigen Zweck zu einer großen Show erneut zu vereinen.

Doch eins nach dem Anderen. Es geht um Gary und Walter die in einer Kleinstadt zusammen aufwachsen. Walter ist allerdings im Gegensatz zu Gary kein Mensch aus Fleisch und Blut. Er ist eine Puppenfigur und fühlt sich als solche häufig von anderen Menschen nicht verstanden. Er ist daher ein großer Fan der Muppetshow, da er sich von den Muppets verstanden fühlt. Kein Wunder also, dass Gary  (gespielt von Jason Segel) ihn eines Tages zu den Muppet Studios in LA mitnimmt. Dort ist der Glanz allerdings verschwunden und die Studios wirken bruchreif. In Kermits Büro bekommt Walter zufällig mit, dass der böse Ölmagnat die Studios abreißen will, um die darunterliegende Ölquelle abzubauen. Gemeinsam mit Kermit wollen Walter und seine Freunde den Plan vereiteln, indem sie 10 Millionen Dollar auftreiben. Mit dem Geld kann der Verkauf der Studios verhindert werden und somit soll eine neue Muppetshow stattfinden. Dazu müssen sie die alte Gang wiederfinden und erneut vereinen.

Den Rhythmus im Blut

Bei den Muppets stand schon immer die Musik im Vordergrund. Das ist auch diesmal so. Der Film hat zahlreiche Musicaleinlagen wo gesungen und getanzt wird. Hierbei geht es quietschebunt zur Sache. Man merkt, dass der Film vor allem auf ein jüngeres Publikum zugespitzt wurde. Wobei es mit Sicherheit auch Menschen jeden Alters geben wird, die Gefallen daran finden werden. Dies ist halt eine Geschmackssache. So oder so gibt es ordentlich was auf die Ohren.

Die Gags sind teilweise recht nett und man findet hin und wieder sogar schwarzhumorig-subversive Einlagen. Die Szene wo Walter am Tor vor Kermits Haus gegrillt wird, ist eine bei der auch das Publikum mal herzhaft lachen kann. Der Rest regt eher mal zum Schmunzeln an. Wobei es auch hier und da mal referenziellen Humor gibt. Miss Piggi ist Chefredakteurin der Pariser Vogue und kopiert das Gehabe von Meryl Streep in der Teufel trägt Prada. Ein anderer schöner Moment ist der, wo Kermit das erste Mal in gleißendem Licht erscheint und dahinter ein Bus mit der Dicken Aufschrift 'Preiset den Herrn' steht. Eine klare Hommage an einen wirklich guten Musikfilm: Die Blues Brothers. Leider ist der Muppetsfilm weit von solcher Größe entfernt.

Der neue Muppetsfilm tut sich anfangs etwas schwer, in die Gänge zu kommen. Das ganze Gedusel um das Aufwachsen des kleinen Walters und der etwas seltsamen Beziehung von Gary zu seiner Freundin Mary, hätte man etwas kürzer und knackiger gestalten können. Nachdem die Muppets zusammengekommen sind, geht es eigentlich erst richtig los. Da gibt es etwas rasante Action und sogar das Kidnapping von Stars ist mit von der Partie. A propos Stars: Es gibt jede Menge Gastauftritte von bekannten Hollywoodsternen wie zum Beispiel von Whoopi Goldberg und Jack Black. Die lockern das ziemlich schräge Geschehen immer wieder auf.

Bewertung

Bild von XBU ringdrossel

Der Regisseur James Bobin holt die Muppets zurück auf die Großleinwand und möchte mit möglichst poppigen und schrägen Momenten die Zuschauer überzeugen. Wer auf viele Gesangseinlagen mit jeder Menge bunter Puppen-Action steht und das lahme Intro der Story durchhält, wird hier glücklich werden.

Der eine oder andere Schmunzler ist schon dabei und wenn man gerade nichts anderes zu sehen hat, kann man sich den Film durchaus anschauen. Prädikat: Ganz nett.

 
 
 

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