Mission: Impossible - Phantom Protokoll

 

Filmfacts

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Genre: Action
Preis SD-Version: 420 Microsoft Points (leihen) / 1340 Microsoft Points (kaufen)
Preis HD-Version: 500 Microsoft Points (leihen) / Nicht vorhanden (kaufen)
Laufzeit: 122 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: Brad Bird
Hauptdarsteller: Tom Cruise, Jeremy Renner, Paula Patton, Simon Pegg
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Deine Wertung: None , Durchschnitt: 8.9 (37 Wertungen)
 

Review

29. Mai 2012 - 11:26 - XBU lasgo

Die unerwartete, vierte unmögliche Mission steht seit kurzem auf dem zune Video-Marktplatz der Xbox 360 zur Verfügung. Mission Impossible: Phantom Protokoll und Hauptdarsteller Tom Cruise wollen es nochmal wissen. Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Teile und dem mäßigen dritten Teil könnte Phantom Protokoll wieder ein guter Ableger werden.

Unmöglich? Nichts ist unmöglich!

Der Titel sagt schon alles. Mal wieder steht eine unlösbare Aufgabe an. Die „Impossible Missions Force“, kurz IMF, soll einen Boten finden und stellen, der Codes für den Abschuss gefährlicher Atomwaffen hat. Zunächst werden die Agenten Jane Carter, Hanaway und Dunn für den Auftrag angesetzt. Von Ethan Hunt ist bisher keine Spur, denn er ist in einem Gefängnis in Russland. Ohne Hunt ist die Mission gefährdet, denn der erste Anlauf ist gescheitert. Hunt muss also erstmal befreit werden.

Doch auch mit Hunt wird die Mission nicht wirklich einfacher. Das Team muss in den Kreml eindringen, um der Spur zu dem Boten zu folgen. Doch jetzt wird es kritisch. Das Team fliegt auf und der Kreml wird in die Luft gesprengt. Dadurch entsteht eine Internationale Krise zwischen den Supermächten. Der US-Präsident hat keine Wahl und muss das s.g. „Phantom Protokoll“ starten, das alle Verbindungen der IMF zu den USA vernichtet. Das Team um Ethan Hunt ist nun eine Truppe von Staatsfeinden. Die Welt steht am Abgrund. Das Team muss nicht nur ihre Unschuld beweisen, sondern auch schnell einen Weltkrieg verhindern. Aber wer kennt sich besser mit unmöglichen Missionen aus als Ethan Hunt?

Geballte Action

Wie bereits geschrieben war Mission: Impossible 3 der schlechteste Film der Reihe. Mit dem vierten Teil wird es auf jeden Fall dabei bleiben, so viel sei schon gesagt. Mission: Impossible ist ein klassischer Actionfilm und sollte auch so bewertet werden. Stellen wir die Story zunächst in den Hintergrund und schauen wir uns die Schauspieler an. Tom Cruise ist für sein Alter in einer extrem guten Verfassung und kann gerne noch mehr Actionfilme drehen. Ob er schauspielerisch gefällt ist Geschmackssache, aber überzeugen tut er in jedem Fall. Brad Bird stellte sich Ethan Hunt in einer etwas anderen Rolle vor, als noch im letzten Teil. Während Hunt in Teil 3 noch ein verzweifelter Mann, der seine Frau retten will, ist, wird er im aktuellen Film wieder als wahrer Agent dargestellt. Ebenfalls wurde er abgeschwächt. Hunt ist weiterhin ein Top-Agent, der in gefährlichen Situationen Verantwortung zeigt, braucht aber oft sein Team. Damit hat wirklich niemand gerechnet, aber gerade das macht den Film und besonders die Figur Ethan Hunt besonders gut.

Actionfilme der Gegenwart werden oft durch CGI-Effekte zerstört. Aber leider setzten immer weniger Filmemacher auf Handgemachte Spezialeffekte. Brad Bird setzt an einigen Stellen auf CGI, aber oft auch auf „echte“ Effekte. Und die Handgemachten Effekte und Szenen sind sehr gut. Und das in der Kombination mit der Tatsache, dass Tom Cruise die meisten seiner Stunts selber macht, lässt jeden Actionfan das Herz höher schlagen. In einer Szene klettert Hunt an der Fassade des Burj-Khalifa-Towers hoch. Hier wurde nicht getrickst. Diese typische Mission: Impossible Szene kann nochmal die tollen Szenen der letzten Teile toppen. Viele beeindruckende Szenen ohne CGI haben es dann doch nicht in den Film geschafft. Auch die Szenen nach dem Burj-Khalifa-Tower, die ziemlich früh vorkommt, wirken etwas lahm. Da wäre eine Steigerung wünschenswert gewesen.

Nicht nur Tom Cruise als Ethan Hunt gefällt, sondern das gesamte Team. Jeder im Team hat seine eigene Rolle, vom Gadgetspezialisten bis hin zum Waffenexperten. Sehr erwähnenswert ist Simon Pegg, der in den sehr ernsten Film etwas Humor bringt. Das stellt man sich zunächst unpassend vor, ist es aber gar nicht. Der Humor ist ein toller Kontrast zu den ernsteren Rollen der Agenten.

Bewertung

Bild von XBU lasgo

Was kann man zu Mission Impossible: Phantom Protokoll noch sagen? Der Film ist ein sehr guter Actionfilm und ein toller, neuer Teil der Serie. In dieser Qualität kann die Serie gerne noch zwei weitere Filme vertragen. Ethan Hunt steht nicht mehr im totalen Mittelpunkt, sondern leitet ein Team, mit dem er sich gut arrangiert.

Die Szene an dem Turm in Dubai machen den Zuschauer sprachlos. Tolle Szenen, wenn auch mit viel CGI, sind aus einem Mission Impossible Film nicht wegzudenken. Teil 4 kommt nicht an den ersten Film heran, ist aber trotzdem der zweitbeste Film der Serie. Jeder Fan des Genre sollte sich den Film zulegen, denn Phantom Protokoll gehört absolut in jedes Regal eines Actionfans.

 

 
 
 

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