Apollo 18

 

Filmfacts

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Genre: Horror
Preis SD-Version: 330 Microsoft Points (leihen) / Nicht vorhanden (kaufen)
Preis HD-Version: 440 Microsoft Points (leihen) / Nicht vorhanden (kaufen)
Laufzeit: 83 Minuten
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Regie: Gonzalo Lopez-Gallego
Hauptdarsteller: Lloyd Owen (Nathan Walker), Ryan Robbins (John Grey), Warren Christie (Benjamin Anderson)
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Deine Wertung: None , Durchschnitt: 6.9 (20 Wertungen)
 

Review

3. Juli 2012 - 14:48 - Keeper_2

Ihr denkt Apollo 17 im Jahr 1972 war die letzte Mondmission der Amerikaner? Weit gefehlt - wie uns der Regisseur Gonzalo Lopez-Gallego im Film Apollo 18 weismachen will. Wir haben uns den Film über die Xbox dank dem zune Videomarktplatz angesehen und berichten hier davon.

Ein Zusammenschnitt aus verschollenen, geheimen Filmdokumenten...

Die Astronauten Nathan Walker, John Grey und Waren Christie werden 1974 zu einer geheimen Mondmission gerufen. Angeblich sollen sie Abhör-u. Spionageeinrichtungen gegen die Russen auf dem Mond installieren. Gelandet auf dem Erdtrabanten läuft zunächst auch alles nach Plan, Nate und Warren fangen, an ihre elektronischen Geräte aufzubauen und Gesteinsproben zu nehmen. Der dritte Mann im Bunde, John Grey, bleibt zurück in der Raumfähre. Apropos Gesteinsprobe, nicht alles was aussieht wie ein  Stein, ist auch ein Stein, zumindest nicht in „Apollo 18“. Ab dem zweiten Mondtag nimmt allerdings der Wahnsinn seinen Lauf und unsere beiden Spacemen finden morgens eine Gesteinsprobe, die eigentlich eingetütet sein sollte, auf dem Boden liegend in ihrer Mondfähre. Die Spannung steigt, ein Stein liegt herum, aber das soll noch längst nicht alles sein.

„Diese Russen können überall sein...“

Was anmutet wie ein Zitat aus einem Werner Film, entpuppt sich für Nathan und Warren zu einem echten Problem. Die beiden finden Spuren auf dem Mond und letztendlich eine russische Mondfähre sowie, ganz in der Nähe, den dazu gehörenden Kosmonauten, welcher sich allerdings in irreparablem Zustand befindet. Fragen kann man den Kollegen aus dem Osten zumindest keine mehr stellen. Es drängt sich der Gedanke auf, dass unsere drei Protagonisten unter falschem Vorwand auf den Mond gejagt wurden. Als dann auch noch die amerikanische Flagge zerstört wird und ein Stein „erwacht“ und eine Art Spinnenform annimmt, nur um sich in Nate zu bohren, ist allen klar, dass sie sind nicht alleine auf dem Mond sind und so schnell als möglich wieder zurück zur Erde müssen.. Ob das Unterfangen gelingen wird?

Housten wir haben Langeweile...

„Apollo 18“ gaukelt dem geneigten Zuschauer vor, ein Zusammenschnitt aufgetauchter Geheimunterlagen der NASA zu sein. Es wirkt als sei der komplette Film mit Handkameras und stationären Kameras in der Raumfähre gedreht worden. Im 1998 erschienenen „Blair Witch Project“ wurde es ähnlich gemacht, nur damals war es etwas gänzlich Neues. Im Gegensatz zu eben genanntem Film, schafft es „Apollo 18“ in keiner Weise, einen anständigen Spannungsbogen aufzubauen. Der Film ist mit 83 Minuten (von denen auch noch genau 10 Minuten der Abspann in Anspruch nimmt) nicht gerade sehr lang, dennoch ist das, was man zu sehen bekommt, mehr als zäh. Man darf nicht vergessen dass es sich hier im einen Horrorfilm handelt, Grusel kommt aber nur in maximal 1-2 Szenen auf, viel zu wenig.

Bleibt abschließend noch zu erwähnen dass es den Film auf Zune sowohl in einer SD als auch in einer HD Variante zum Leihen gibt, den Aufpreis für die HD Ausführung könnt ihr euch aber aufgrund der gewollt schlechten Bildqualität getrost sparen.

Bewertung

Bild von Keeper_2

Ich hatte mich auf den Film gefreut, extra im Vorfeld wenig darüber gelesen und wurde leider enttäuscht. In der Thematik steckt deutlich mehr drin, als Gonzalo Lopez-Gallego mit seinen B-Movie-Darstellern schafft, herauszuholen. Hinzu kommt, dass es für mich sehr anstrengend war „Apollo 18“ zu schauen. Der Grund dafür war nicht nur die Langeweile, die von Anfang an vorherrschte, sondern auch die wackelnde Kameraführung und die durch spezielle Filter verursachte Unschärfe.

Ich bin ein Freund von Horrorfilmen aller Art, „Apollo 18“ kann mich aber in keinster Weise überzeugen. Wem könnte ich also diesen Film empfehlen? Für Horrorfans viel zu wenig Horror, für Sci-Fi Fans zu wenig Technik und Geschichte und für Verschwörungstheoretiker kein neues, ernstzunehmendes Diskussionsfutter. 83 Minuten, die man also besser anders verbringen kann.

 
 
 

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