127 Hours
Filmfacts

Preis SD-Version: 420 Microsoft Points (leihen) / 1340 Microsoft Points (kaufen)
Preis HD-Version: 500 Microsoft Points (leihen) / Nicht vorhanden (kaufen)
Laufzeit: 93 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: Danny Boyle
Hauptdarsteller: James Franco
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Review
3. August 2011 - 10:00 - XBU Mastermind
Es gibt Filme, die können bereits im Vorfeld polarisieren. Dazu zählte im der im letzten September erstmal gezeigte Film 127 Hours. Der Film ist ein autobiographisches Drama, der mit reichlich guter Laune beginnt und die erschütternde Geschichte von Aron Ralston erzählt.
Aron ist ein augesprochener Kletter- und Abenteuerfreak. Sein wahres Leben sind die Canyons im Canyonland Nationalpark bei Utah. Dort kennt er nahzu jeden Stein und jede Spalte. Als er sich eines Wochenendes wieder auf die Route macht, trifft er zwei Mädchen, die sich in den Canyons verlaufen haben. Gemeinsam verbringt man etwas Zeit und er zeigt ihnen eine strahlend blaue Quelle, die in einer Felsspalte versteckt liegt. Kurze Zeit später trennt man sich wieder voneinander und Aron zieht alleine mit seinem iPod seiner Wege. Da geschieht das Unglück - Er stürzt von einem Stein in eine Spalte und klemmt sich dabei zwischen Stein und Spalte die rechte Hand ein. Aron kann sich nur noch eingeschränkt bewegen und beginnt sofort, um Hilfe zu rufen. Doch nichts geschieht. Hier ist er einsam und verlassen.
SPOILER-WARNUNG: Der folgende Abschnitt enthält Informationen zum Verlauf des Filmes. Also nicht lesen, wenn man es nicht wissen möchte.
Nach einem ersten Schreck sammelt er sich und seine wenigen Habseligkeiten wie Wasservorrat und sein letzter Rest eines Energy Riegels. Jegliche Versuche, sich aus seiner missglückten Situation zu befreien, misslingen. Selbst der schnelle Versuch, sich den Arm abzutrennen, scheitert, da er nur eine billige China-Kopie eines Leathermans bei sich hat und die Klinge zu stumpf ist, um das Gewebe und die Knochen zu durchtrennen. Was folgt sind quälende 127 Stunden, die der Zuschauer Aron begleitet und dabei zusieht, welche Wahnvorstellungen er bekommt. Viele Flashbacks zeigen, was Aron in seiner Vergangeheit besser anders gemacht hätte. Letztlich ist es eine Vision - die seines Sohnes - die ihn nach 127 Stunden doch noch dazu bringt, mittels Hebelwirkung die Knochen des Arms zu zerbrechen und dann mit der teilweise bereits stumpfen Klinge den Rest seines Armes abzutrennen. Auch hier zeigt der Regisseur in vielen Details, wie Aron sich den Arm amputierte.
Endlich frei muss Aron noch den Weg zurück in die Zivilisation finden. Dazu muss er sich nochmals mehrere Meer abseilen und noch einige Kilometer laufen - bis endlich Hilfe in Reichweite ist.
Bewertung
127 Hours polarisiert nicht nur im Kino - als einfaches Popcorn-Kino kann man den Film sicher nicht abtun. Es steckt vieles an sinniger Botschaft in all den teilweise gewaltigen Bildern. Zum einen die Einsamkeit, zum anderen die Vergänglichkeit. Das alles getragen vom Willen nicht aufzugeben.
Spätestens während der Amputationsszene werden sich auch die Hartgesottenen auf die Zähne beissen, denn der Film ist nicht einfache Fiktion. Er basiert auf einer wahren Geschichte, die Aron Ralston erlebte, ihn 127 Stunden seines Lebens kostete und den rechten Arm...

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| 127 Hours | 03.08.11 | Empfehlung |
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